SVWR SYMPOSIUM 2020 – Baden Trafo Halle, 7./8. Mai 2020
  • Prof. Dr. Bernadette DilgerProf. Dr. Bernadette Dilger
    Universität St. Gallen
  • Dr. Stefan MeierhansDr. Stefan Meierhans
    Preisüberwacher
  • Dr. Silvia SteinerDr. Silvia Steiner
    EDK
  •  Urezza Caviezel Urezza Caviezel
    Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
  • Prof. Dr. Kurt SchmidheinyProf. Dr. Kurt Schmidheiny
    Universität Basel
  •  Stephan Kuhn Stephan Kuhn
    Universität St. Gallen
  • Prof. Dr. Reiner EichenbergerProf. Dr. Reiner Eichenberger
    Universität Freiburg
  •  Oskar Freysinger Oskar Freysinger
    Freischaffender Schriftsteller
  • Marco GrossmannMarco Grossmann
    ecos
  • Prof. Dr. Monika BütlerProf. Dr. Monika Bütler
    Universität St. Gallen
  • Dr. Hans RentschDr. Hans Rentsch
    Carnot-Cournot-Netzwerk
  •  Christian Lundsgaard-Hansen Christian Lundsgaard-Hansen
    digitalswitzerland
  • Prof. Dr. Sabine SeufertProf. Dr. Sabine Seufert
    Institut für Wirtschaftspädagogik IWP-HSG
  • Prof. Dr. Ulrich MeyerProf. Dr. Ulrich Meyer
    Bundesgericht
  • Prof. Dr. Aymo BrunettiProf. Dr. Aymo Brunetti
    Universität Bern
  • Markus SteinerMarkus Steiner
    Ernst Schmidheiny Stiftung
  • Nicolai KozakiewiczNicolai Kozakiewicz
    PH St. Gallen
  • Jean-Claude BiverJean-Claude Biver
    Hublot
  • Jürg GrossenJürg Grossen
    GLP
  •  Priska Fuchs Priska Fuchs
    TeachOz
  • Toni CaradonnaToni Caradonna
    Blockchain Trust Solutions
  • Dr. Eric ScheideggerDr. Eric Scheidegger
    SECO
  • Dr. Daniel LampartDr. Daniel Lampart
    SGB
  • Andreas BechtigerAndreas Bechtiger
    bechtiger.ch
  • Prof. Dr. Thomas JordanProf. Dr. Thomas Jordan
    SNB
  • Robert ItschnerRobert Itschner
    ABB
  • Marcel BaumerMarcel Baumer
    Hälg Group
  • Prof. Dr. Mathias BinswangerProf. Dr. Mathias Binswanger
    Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
  • Prof. Dr.  Rudolf MinschProf. Dr. Rudolf Minsch
    economiesuisse
  • Dr. Peter FüglistalerDr. Peter Füglistaler
    Bundesamt für Verkehr
  • Philipp LöpfePhilipp Löpfe
    watson
  • Dr. Gerhard PfisterDr. Gerhard Pfister
    CVP
  • Prof. Dr. Stefan WolterProf. Dr. Stefan Wolter
    Universität Bern
  • Walter RegliWalter Regli
    Swiss21.org
  •  Michael Rüegg Michael Rüegg
    Republik
  • Dr. Serge GaillardDr. Serge Gaillard
    Eidg. Finanzverwaltung
  • Adrian WüthrichAdrian Wüthrich
    Präsident Travail Suisse
  • Dr.  Peter GrünenfelderDr. Peter Grünenfelder
    Avenir Suisse
  •  Martin Schläpfer Martin Schläpfer
    Lobbyst
  • Prof. Dr. Albert A. StahelProf. Dr. Albert A. Stahel
    Institut für Militärstrategie Stahel
  • Dr.  Valentin LandmannDr. Valentin Landmann
    Anwaltsbüro Landmann
  • Eva HäuselmannEva Häuselmann
    despite GmbH
  • Dr. Dietrich WagnerDr. Dietrich Wagner
    Universität St. Gallen
  • Prof. Dr. Gabrielle WanzenriedProf. Dr. Gabrielle Wanzenried
    Haute École d'Ingénierie et de Gestion du Canton de Vaud
  • Dr. Isabel Z. MartínezDr. Isabel Z. Martínez
    Universität St. Gallen
  • Simon MaySimon May
    Institut für Jungunternehmen
  • Prof. Dr. David DornProf. Dr. David Dorn
    Universität Zürich
  • Chris JennyChris Jenny
    Impact Hub Bern
  •  Fulvio Cavallini Fulvio Cavallini
    KSGR
  • Claudia WespiClaudia Wespi
    PH Luzern
  • Jean-Pierre PerdrizatJean-Pierre Perdrizat
    Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung
  • Matthias KächMatthias Käch
    Institut für Geistiges Eigentum
  • Univ.-Doz. Paolo BianchiUniv.-Doz. Paolo Bianchi
    ZHdK
  • Dr.  Urs SaxerDr. Urs Saxer
    SVWR
  • Prof. Dr. Sergio RossiProf. Dr. Sergio Rossi
    Université de Fribourg
  •  Lukas Hässig Lukas Hässig
    Inside Paradeplatz
  • Dr. Ernst SchläpferDr. Ernst Schläpfer
    Schwingerkönig
  • Dr. Matthias AmmannDr. Matthias Ammann
    Avenir Suisse
  • Salomè VogtSalomè Vogt
    Avenir Jeunesse
  • Mariya AlipievaMariya Alipieva
    Digitec Galaxus AG
  • Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Bruno S. FreyProf. Dr. Dr. h.c. mult. Bruno S. Frey
    Universität Basel
  • Prof. Dr. Andreas KellerhalsProf. Dr. Andreas Kellerhals
    Universität Zürich
  • Olivia KühniOlivia Kühni
    Republik
  • Dr. Jean-Daniel PascheDr. Jean-Daniel Pasche
    Federation of the Swiss Watch Industry FH
  •  Julia Erdin Julia Erdin
    iconomix
  • Roberto BalzarettiRoberto Balzaretti
    Staatssekretär
  • Andres BüchiAndres Büchi
    Beobachter
  • Dr. Henry GoldmannDr. Henry Goldmann
    Lifestyle Design
  • Prof. Dr. Patricia FunkProf. Dr. Patricia Funk
    Università della Svizzera italiana
  • Dr. Adina RomDr. Adina Rom
    ETH Zürich
  • Nadja SchildknechtNadja Schildknecht
    Zurich Film Festival
  •  Thomas Angeli Thomas Angeli
    Journalist - Recherchetrainer
  • Prof. Dr. Christoph SchalteggerProf. Dr. Christoph Schaltegger
    Universität Luzern
  • Valentin SchnorrValentin Schnorr
    Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
  • Corrado PardiniCorrado Pardini
    Unia
  • Simon ThomaSimon Thoma
    brack.ch
  • Prof. Dr. Oliver GassmannProf. Dr. Oliver Gassmann
    Universität St. Gallen
  • Prof. Dr. Marius BrülhartProf. Dr. Marius Brülhart
    Université de Lausanne
  • Dr. Jean-Philippe KohlDr. Jean-Philippe Kohl
    Swissmem
  • Prof. Dr. Johannes BinswangerProf. Dr. Johannes Binswanger
    Universität St. Gallen
  • Gerhard AndreyGerhard Andrey
    Unternehmer und Nationalrat
  • Herr Jakob GülünayHerr Jakob Gülünay
    Blockchain Trust Solutions AG
  •  Marc Weder Marc Weder
    Microsoft Schweiz
  • Sébastien BétriseySébastien Bétrisey
    iconomix pour la Suisse romande et italienne
  • Reto AmmannReto Ammann
    SBW Haus des Lernens AG
  • Prof. Dr. Jean-Paul ThommenProf. Dr. Jean-Paul Thommen
    Universität Zürich
  • Dr. Sandra HutterliDr. Sandra Hutterli
    SBB
  • Thomas AngeliThomas Angeli
    lobbywatch
  • Simon ChenSimon Chen
    Spokenword-Künstler+Kabarettist
  •  Eva Jaisli Eva Jaisli
    PB Swisstools
  •  Claudio Hintermann Claudio Hintermann
    Abacus
  • Josef WidmerJosef Widmer
    SBFI
  • Heidi BöschHeidi Bösch
    Migros
  •  Nick Zepf Nick Zepf
    Axpo
  • Jan RihakJan Rihak
    Classtime
  • Paul Julian WyserPaul Julian Wyser
    Wyon
  • Dr. Felix SagerDr. Felix Sager
    Kantonales Steueramt St. Gallen
  • Dr. Falk ScheidigDr. Falk Scheidig
    Pädagogische Hochschule FHNW
  • Prof. em. Dr. Franz EberleProf. em. Dr. Franz Eberle
    Universität Zürich

Tagesprogramme & Vorträge

Do 7.5.2020Fr 8.5.2020
BWLVWLRechtGesellschaft
Dr. Ernst Schläpfer

Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

Tradition und Moderne des Schwingsports - eine Gratwanderung

Dr. Ernst Schläpfer / Schwingerkönig

Der Schwingsport boomt, insbesondere was das Interesse der Öffentlichkeit und der Medien betrifft. Immer noch mehr Zuschauer besuchen die Grossanlässe des Schwingsportes, wie Bergschwingfeste oder die Eidgenössischen Anlässe. Damit einher geht, dass die grossen Schwingsportanlässe, aber auch die Spitzenschwinger selber zum Tummelfeld von Sponsoring und Werbung werden.

Wo viel Geld zu verdienen ist, sind aber wie überall im Sport, Probleme vorprogrammiert. Die vielen Schwinger, die den Volkssport Schwingen traditionell als Amateure ausüben, müssen plötzlich gegen die wenigen ausgiebig gesponserten Vollprofis antreten. Organisatoren reissen sich um die Grossanlässe, mit denen einiges an Geld zu verdienen ist. Aber wer organisiert die kleinen Anlässe und wer macht an solchen Schwingfesten, an denen es nichts zu verdienen gibt, überhaupt noch mit? Das Schwingen in die Moderne zu führen, ohne die traditionellen Werte zu verleugnen ist eine Herkulesaufgabe oder eben eine Gratwanderung.

Zur Person

Ernst Schläpfer (* 7. Dezember 1955 in Herisau; heimatberechtigt in Wolfhalden) ist einer der erfolgreichsten Schweizer Kranz-Schwinger, der 1980 in St. Gallen und 1983 in Langenthal zweimal den Titel eines Schwingerkönigs erringen konnte. 1986 in Sion verpasste er den dritten Königstitel nur knapp mit einer Niederlage im Schlussgang gegen den Innerschweizer Harry Knüsel.

Sportliche Laufbahn
Er gehörte wie der nunmehr dreimalige Schwingerkönig Jörg Abderhalden, dessen Pate er ist, zum Nordostschweizer Schwingerverband. Er gewann in seiner Karriere 49 Kranzfeste, total 87 Kränze sowie nebst den beiden Eidgenössischen Schwingfesten in St. Gallen und Langenthal auch das Kilchberg-Schwinget sowie die Bergfeste auf der Rigi, dem Brünig, dem Stoos und am Schwarzsee. Als Technischer Leiter im Nordostschweizerischen Schwingverband führte er die Schwinger Thomas Sutter, Arnold Forrer und Jörg Abderhalden zu eidgenössischen Königstiteln.

Berufliche Laufbahn
1988 doktorierte Schläpfer an der ETH in Zürich mit einer Dissertation mit dem Titel «Bewertung und Einschätzung von Schlachttieren der Kategorien Kühe, Jungbullen und Kälber unter schweizerischen Verhältnissen» und war bis Sommer 2019 hauptberuflich Rektor des Berufsbildungszentrums in Schaffhausen.
(Seite „Ernst Schläpfer“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. August 2019, 15:45 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ernst_Schl%C3%A4pfer&oldid=191671854, abgerufen: 18. Januar 2020, 20:49 UTC)

 Stephan Kuhn

Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

Die Entwicklung der Unternehmenssteuern im internationalen Vergleich

Stephan Kuhn / Universität St. Gallen

Wirtschaftliche Veränderungen (z.B. Globalisierung und Digitalisierung) stellen grosse Herausforderungen an die internationale Besteuerung
Was ist eine "faire" Besteuerung?
Von der Tauglichkeit der Versuche, "Fairness", "Moral" und "Gerechtigkeit" in Recht zu fassen
Die Bedeutung und die Rolle der G20, der OECD, der UNO oder der EU bei der Gestaltung einer neuen Steuerordnung
Die Schweiz und der Steuerwettbewerb: die Entwicklung über Jahre bis zur jüngsten Steuerreform
"Welche Suppe ist jetzt am Köcheln?"
Was wird in naher Zukunft ändern?
Und was ist langfristig zu erwarten?
Hypothese: Viele von uns werden noch erleben, dass die Gewinnsteuer durch andere Steuern ersetzt wird.

Zur Person

Ehemaliger Leiter Steuer- und Rechtsberatung für Europa, den nahen Osten, Indien und Afrika (EMEIA) bei EY (Ernst & Young); heute tätig als Lehrbeauftragter für Steuerrecht an der Universität St. Gallen (HSG) sowie als Verwaltungsrat und Senior Advisor multinationaler Konzerne. Stephan Kuhn hat sich während Jahren mit der Entwicklung der internationalen Steuerrechtsordnung beschäftigt. Dabei hat er vielfältige Erfahrungen mit Regulatoren und supranationalen Organisationen wie der OECD oder der EU Kommission gemacht.

Dr. Silvia Steiner

Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

Bildungsföderalismus in der Schweiz - ein Erfolgsmodell für die Zukunft

Dr. Silvia Steiner / EDK

Das Bildungswesen in der Schweiz ist in hohem Mass föderal geprägt. Bei unterschiedlichen kantonalen Lösungen folgt der Ausdruck „Kantönligeist“ aber auf dem Fuss.

Welche Rolle wird der Bildungsföderalismus in der Zukunft spielen?
Wie einheitlich soll der schweizerische Bildungsraum sein?
In welchen Fällen sind Lösungen vor Ort zielführender?
Und: Kann nur der Bund gemeinsame Lösungen bewirken?

Seit 2017 präsidiert die Zürcher Regierungsrätin Dr. Silvia Steiner die Schweizerische Konferenz der kantantonalen Erziehungsdirektoren EDK und führt damit den Vorsitz einer Behörde, die für Koordination im Bildungswesen Schweiz sorgt. Sie spricht über Chancen, Herausforderungen und die Zukunft des schweizerischen Bildungsföderalismus.

Zur Person

Regierungsrätin Silvia Steiner

Mariya Alipieva

Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

Community Kampagnen - strategische und operative Überlegungen

Mariya Alipieva / Digitec Galaxus AG

Die Entwicklung von Digitec Galaxus AG
Organisation im Marketing
Von der Idee zur Umsetzung: digitec Community Kampagne
Aktuelle Community Kampagne

Zukünftige Trends im Bereich E-Commerce:
- Instant Shopping
- Customer Experience
- Customer Journey
- Personalisierung / individualisierung
- Omnichanneling
- Corporate Social Responsibility

Zur Person

Dr. Jean-Daniel Pasche

Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

L'évolution de l'industrie horlogère suisse et ses défis

Dr. Jean-Daniel Pasche / Federation of the Swiss Watch Industry FH

Evolution de l'industrie horlogère suisse en fonction des marchés et des gammes de produits; concurrence, exportations, libre-échange, lutte contre les contrefaçons y compris sur les plateformes online ainsi que les réseaux sociaux, protection du label swiss made

Zur Person

 Martin Schläpfer

Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

Wie käuflich ist die Schweizer Politik?

Martin Schläpfer / Lobbyst

Der Ruf nach Transparenz in der Schweizer Politik wird lauter. In den Kantonen Schwyz und Freiburg sind Volksinitiativen angenommen worden, die verlangen, dass Parteispenden offen gelegt werden. Auch national ist ein entsprechendes Volksbegehren hängig. Genauso wie die Parteienfinanzierung ist das politische Lobbying ist in der Schweiz nur marginal geregelt. Berufslobbyisten sind nicht akkreditiert, sondern sind von Ratsmitgliedern abhängig, die ihnen einen Zutrittsbadge zum Bundeshaus verschaffen, was immer wieder zu Kritik führt. Eidgenössische Parlamentarierinnen und Parlamentarier verstehen sich oft als die besseren Lobbyisten und sind bei der Annahme von Mandaten wenig wählerisch. Die grüne Welle bei den Wahlen 2019 hat insbesondere Verbandsvertreter erfasst; der Präsident und der Direktor des Gewerbeverbandes etwa sind nicht wiedergewählt worden. Die alten Seilschaften spielen heute nicht mehr wie früher, Wirtschaftsverbände und Unternehmen haben es angesichts der grünen und grünliberalen Sitzgewinne schwerer, ihre Interessen durchzusetzen.

Zur Person

Gerhard Andrey

Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

Eine Wirtschaft, die für uns Menschen da ist

Gerhard Andrey / Unternehmer und Nationalrat

Unser Wirtschaftssystem hat seit der Industrialisierung unglaublichen Fortschritt gebracht. Nie konnten auf der Erde so viele Menschen auf so hohem Niveau versorgt werden wie heute. Das Wunder hat jedoch einen Preis: Ein geschundener Planet und eine neue politische Radikalisierung. Wie schaffen wir es, die Errungenschaften der Vergangenheit mit den Herausforderungen der Zukunft zu vereinen?

Zur Person

Auf dem Bauernhof aufgewachsen, gelernter Schreiner, Holzingenieur, Informatiker und Firmengründer. Verwaltungsrat bei der Alternativen Bank Schweiz und bei der LerNetz AG. Seit 2019 Nationalrat der Grünen Freiburg.

Dr. Falk Scheidig

Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

Big Data und Bildung: Learning Analytics und Data Literacy

Dr. Falk Scheidig / Pädagogische Hochschule FHNW

Im Bildungsbereich wird zunehmend technologiegestützt gelehrt, gelernt und administriert. Lernende hinterlassen dabei digitale Fussabdrücke, die neue Einsichten für Bildungseinrichtungen und Lehrende gewähren können. Die Analyse dieser Daten soll helfen, Lernprozesse zu verstehen, Lernschwierigkeiten frühzeitig zu identifizieren und Lernen gezielt zu fördern. Der verantwortungsvolle und potenzialorientierte Umgang mit Daten gewinnt (auch) im Bildungsbereich an Bedeutung ("Data Literacy"). Der Input führt an aktuellen Beispielen in "Learning Analytics" ein und lädt damit zur Diskussion über datengestützte Optimierung und "gläserne Lerner" ein.

Zur Person

Dr. Falk Scheidig leitet die Stabsstelle Lehr- und Curriculumsentwicklung der Pädagogischen Hochschule FHNW.

Univ.-Doz. Paolo Bianchi

Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

Creationship. Erfolg durch Querdenken

Univ.-Doz. Paolo Bianchi / ZHdK

Querdenker*innen sind Menschen, die sich nicht in Schubladen stecken lassen. Wer als Ökonom*in, Jurist*in oder Projektemacher*in querdenkt, braucht das Ausschweifende, das krumm Geratene, meidet die zielstrebige Gradlinigkeit und lässt sich über irritierende Umwege führen. Das Querdenken ist ein Akt und keine Sache. Es aktiviert vernachlässigte Ressourcen zu einer Gestaltungskraft, umgeht Gewohnheiten, um frei zu sein für neue Blicke und Erfahrungen. Jedes unvorhergesehene Erlebnis schließt einen neuen Erfahrungsraum in uns auf. Die Routinen der inneren und äußeren Abläufe geraten in den Prozess einer Transformation, in dem etablierte Verhaltensweisen durch Subversion erschüttert werden. So entstehen Momente der Offenheit für Abweichungen, für Ungeplantes und bislang Unverfügbares, genährt aus den Quellen unbewusster Kräfte.

Zur Person

Paolo Bianchi ist Kurator, Kulturpublizist und Kreativitätsforscher an der Zürcher Hochschule der Künste, wo er Gründungsleiter ist des CAS CREATIONSHIP – Angewandtes Querdenken und Kreativitäts-Coaching. Er studierte und habilitierte an der Kunstuniversität Linz im
Fach Experimentelle Gestaltung. Als Kurator war er u.a. tätig für das OK Offenes Kulturhaus in Linz, das Vögele Kulturzentrum in Pfäffikon/SZ, das Kunsthaus Bregenz, die Kunsthalle Wien und für „Linz 09 – Kulturhauptstadt Europas“. Als Kulturpublizist ist er Gastherausgeber folgender Bände für das „Kunstforum Int.“ in Köln (Auswahl): Ressource Kreativität, 2017; Vom Sinn der Kunst, 2018; Staunen. Plädoyer für eine existenzielle Erlebensform, 2019.

Jan Rihak

Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

Startups - ein unternehmerischer Spirit mit Modellcharakter für Bildungsinstitutionen?

Jan Rihak / Classtime

Als Jungunternehmen haben wir das Privileg, Veränderungen voranzutreiben, und Dinge auszuprobieren, die in erster Instanz frei sind von Einschränkungen und Korsetten. Verschiedene Experimente funktionieren dabei, andere nicht. Was aber immer funktioniert: Man lernt bei den Experimenten und wird schlauer.

Als CEO von Classtime möchte ich versuchen, die Erfahrungen der letzten Jahre in 7 für uns relevante Learnings zu synthetisieren, die glaube ich auch relevant sind für Bildungsinstitutionen (eine Transferleistung wird gleichwohl notwendig sein).

Zur Person

Jan Rihak, 1980, ist Gründer und Geschäftsführer Europa von Classtime AG,
einem innovativen Bildungsunternehmen. Jan Rihak hält einen Master in
Computerwissenschaften der ETH Zürich und ein MBA der Cambridge University.
Zuvor war er Berater bei McKinsey & Company, COO bei MoneyPark AG, und
Leiter Multikanalstrategie bei UBS Schweiz. Im Rahmen on Classtime setzt er
sich heute für eine Verbesserung von Lernfortschritt in Schulen ein.

Weitere Links

Simon May

Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

Warum der nächste Google aus der Schweiz kommt – Einblicke in die Schweizer Startup-Szene

Simon May / Institut für Jungunternehmen

In 20 Jahren sind aus erfolgreichen Jungunternehmen internationale Konzerne geworden. Dabei werden ihre Anfänge nie vergessen. Unternehmen wie Apple, Microsoft oder HP haben ihre Erfolgsgeschichten in Garagen begonnen und gehören heute zu den Weltmarktführern. Aber auch in der Schweiz sind Startups wie AWA, GetYourGuide, Climeworks, ON oder Coople aktuell daran, die Welt zu erobern.

Der Referent gibt Einblicke in die starke Startup-Szene der Schweiz, präsentiert Erfolgsgeschichten und zeigt Punkte auf, wie aus einer Idee der erfolgreiche Firmenaufbau gelingt. Und warum der nächste «Google» aus der Schweiz kommt.

Zur Person

  • IFJ Institut für Jungunternehmen
  • IFJ BusinessPlan Tool
  • Simon auf LinkedIn
  • Top 100 Schweizer Startups
  • Corrado Pardini

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Echte Industriepolitik für den Werkplatz und für den notwendigen ökosozialen Umbau der Schweiz

    Corrado Pardini / Unia

    Die Gewerkschaften insbesondere der Sektor Industrie der Unia fordern seit Jahren, besonders seit der Finanzkrise 2008, eine starke Wirtschafts- und Industriepolitik in der Schweiz. Dies gegen den erklärten Widerstand von Bundesrat, Economiesuisse und bürgerlichem Parlament, die Banken und prekäre Dienstleistungen einer produzierenden Wirtschaft vorziehen. Die Schweiz und unser Werkplatz brauchen dringend eine Industriepolitik die den ökosozialen Umbau der Wirtschaft vorantreibt.

    Zur Person

    • Mitglied der Unia Geschäftsleitung / a. Nationalrat

  • Lebenslauf
  • Thomas Angeli

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Den Lobbys auf der Spur

    Thomas Angeli / lobbywatch

    Lobbying gehört zum politischen Alltag in der Schweiz, denn letztlich ist Politik ein Spiel von unterschiedlichen Interessen, die miteinander konkurrieren. Damit eine Demokratie jedoch funktionieren kann, muss dieses Lobbying transparent sein, und alle Interessengruppen sollten gleich lange Spiesse haben. Lobbywatch.ch, die Plattform für transparente Politik, dokumentiert seit mehreren Jahren die Interessenbindungen der eidgenössischen Politikerinnen und Politiker und von deren Gäste und macht dabei auf Interessenkonflikte und Einflussnahmen auf parlamentarische Entscheide aufmerksam. Lobbywatch-Mitgründer und -Co-Präsident Thomas Angeli nimmt sie mit auf einen virtuellen Lobbyspaziergang durch die Bundesstadt.

    Zur Person

    Thomas Angeli arbeitet als Redaktor beim Beobachter, mit Spezialgebiet investigative Recherchen. Er ist Gründungsmitglied und Co-Präsident von Lobbywatch. Zudem arbeitet er als Recherchetrainer für Redaktionen (ua SRF) und Bildungsinstitutionen.

    Prof. Dr. Oliver Gassmann

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Die Schweiz - vom Innovations- zum Wertschöpfungsweltmeister

    Prof. Dr. Oliver Gassmann / Universität St. Gallen

    Die Schweiz ist führend in Patente und Publikationen pro Kopf. Wissenschaftlich ist die Schweiz exzellent aufgestellt, aber wie können die Geschäftsmodelle noch verbessert werden?

    Der Kurz Clip gibt eine comichafte Einführung in das Denken in Geschäftsmodelle.
    Geschäftsmodell-Innovation (Clip in deutscher Sprache)
    Business Model Innovation (Clip in englischer Sprache)

    Zur Person

    Prof. Dr. Oliver Gassmann
    Universität St.Gallen
    CH-9000 St.Gallen
    Nationalität: CH / D
    Verheiratet, 3 Kinder

    seit 2008:Vorsitzender der Direktion des Instituts für Technologiemanagement, Universität St. Gallen
    seit 2002:Ordinarius für Innovationsmanagement, Universität St. Gallen; Direktor des Instituts für Technologiemanagement
    1996-2002: Schindler als Vice President R&D Technology Management, Leitung der Konzernforschung und Vorentwicklung
    1994-1996: Research Associate ITEM-HSG; Promotion mit Summa cum Laude
    1988-1993: Studium der Wirtschaftswissenschaften, Universität Hohenheim; Arbeitsaufenthalte in England, Irland, Singapur

    Mandate
    Weidmann Holding AG (VR)
    BGW Management Advisory Group (Gründer, VR)
    BMI-Lab (Gründer, VR)
    GLORAD, Shanghai (Gründer, Co-Director)
    Hoffmann Neopac (VR)
    Humboldt Institute for Internet & Society Berlin (International Advisory Board)
    Zühlke (VR)
    International Advisory Board, California Management Review
    Universität St.Gallen:
    Direktor des Global Center for Entrepreneurship and Innovation, Präsident des Center for Innovation, Geschäftsleitender Ausschuss des Institut für Marketing und des Center for Customer Insights, Hauptreferent im Executive MBA

    Auszeichnungen
    2015: Citation Excellence Award of Emerald Group
    2014: Scholary Impact Award des Journal of Management
    2010: Top 10 der meist zitierten Management Professoren (VHB)
    2009, 2014: Auszeichnung zum Top 45 Forscher weltweit durch die IAMOT (USA)
    1998: Verleihung des RADMA-Prize in Manchester (U.K.)

    Autor & Herausgeber von 20 Büchern und über 350 Fachpublikationen, Mitglied in internationalen Editorial Boards, diverse Best Paper Awards, Beratung zahlreicher Fortune 500 Unternehmen.

    Dr. Isabel Z. Martínez

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Facts und Figures zur Verteilung von Einkommen und Vermögen in der Schweiz

    Dr. Isabel Z. Martínez / Universität St. Gallen

    Im historischen, internationalen Vergleich ist die Einkommens- und Vermögensungleichheit in der Schweiz bemerkenswert stabil geblieben. Während die Einkommensungleichheit im Mittelfeld liegt, ist die Vermögensungleichheit hierzulande hoch. Seit Ende der 1990er Jahre steigen zudem die höchsten Einkommen und Vermögen stark an, viel stärker als jene des Mittelstands. Im Vortrag wird zudem die Frage nach der Zusammensetzung der Vermögen und der gemeinsamen Verteilung von Einkommen und Vermögen beleuchtet: Besitzen jene mit den höchsten Einkommen auch die höchsten Vermögen?

    Zur Person

    Dr. Isabel Z. Martínez ist Expertin für Verteilungs- und Steuerfragen an der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich und ist Mitglied der Schweizerischen Wettbewerbskommission WEKO. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf Einkommens- und Vermögensungleichheit in der Schweiz. Sie ist Fellow des von Thomas Piketty gegründeten Netzwerks WID.world zur Erforschung der globalen Ungleichheit, wo sie regelmässig Daten zu Top-Einkommen und Vermögen in der Schweiz beisteuert.
    Dr. Martínez studierte Ökonomie und Politikwissenschaft in Bern und Berlin, bevor sie 2016 an der Universität St. Gallen in Ökonomie promovierte. Während ihrer Promotion verbrachte sie drei Semester an der UC Berkeley. Danach war sie als Postdoc in Luxemburg und in St.Gallen. Neben ihrer akademischen Tätigkeit war sie zudem bis im März 2020 Teilzeit als Volkswirtin beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund SGB tätig.

    Andres Büchi

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    5G Mobilfunk - Digitalisierung um jeden Preis?

    Andres Büchi / Beobachter

    Um den Anschluss an die Digitalisierung nicht zu verpassen, setzen Schulen flächendeckend auf W-Lan-vernetzte Geräte im Unterricht. Diese Digitalisierung wird beinahe unhinterfragt vorangetrieben, obwohl es immer mehr ernst zu nehmende Hinweise darauf gibt, dass diese Art von Unterricht für Heranwachsende nicht unproblematisch ist.
    Der unendliche Möglichkeitsraum, den diese Geräte eröffnen überfordert junge Teenager. Die Zahl von Depressionen durch eine gefühlte Überforderung steigt, wie Untersuchungen aus den USA und andern Ländern zeigen.
    Die zunehmenden elektromagnetischen Felder, denen wir bald permanent ausgesetzt sind, wirken je nach Abstand zum Gerät auf die bioelektrischen Prozesse im Körper ein. Es mehren sich die Hinweise, dass dieser Strahlencocktail die Gesundheit beeinflussen kann.
    Der Vortrag soll der anhand aktueller Beobachtungen und Studien zeigen, welche Risiken ein zu sorgloser Umgang mit diesen digitalen Geräten auf die Heranwachsenden hat. Nicht umsonst rieten Experten wie Steven Jobs und Bill Gates, Kindern erst ab 14 Jahren ein Smartphone zu geben.

    Zur Person

    Chefredaktor Beobachter

    Prof. Dr. Aymo Brunetti

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Wie kann man Finanzkrisen verständlich erklären?

    Prof. Dr. Aymo Brunetti / Universität Bern

    Das Referat erläutert, wie man in relativ kurzer Zeit die grundsätzlichen Mechanismen einer schweren Finanzkrise erklären kann und wendet das auf die Grosse Finanzkrise an. Das ist als inhaltliches Referat aber auch als Input für den Wirtschaftsunterricht gedacht.

    Zur Person

    Perönliche Webseite

    Prof. Dr.  Rudolf Minsch

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Die Globalisierung und die Schweiz

    Prof. Dr. Rudolf Minsch / economiesuisse

    Stehen wir an einer Zeitenwende? Die Globalisierung wird für viele Probleme dieser Welt verantwortlich gemacht. Zu Recht? Die Schweizer Wirtschaft ist global präsent und benötigt den Zugang zu den internationalen Märkten. Der zunehmende Protektionismus aber gefährdet das Schweizer Erfolgsmodell. Was soll die Schweizer Politik in diesen stürmischen Zeiten tun?

    Zur Person

    Stv. Vorsitzender der Geschäftsleitung, Chefökonom und Leiter allgemeine Wirtschaftspolitik und Bildung beim Verband der Schweizer Unternehmen – economiesuisse
    Gastprofessor für Wirtschaftspolitik an der Fachhochschule Graubünden
    Dozent auf der Weiterbildungsstufe der Universität St.Gallen
    Mitglied der Wettbewerbskommission
    Präsident der Energieagentur der Wirtschaft (EnAW).

    Prof. Dr. Bernadette Dilger

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Zukunftsbefähigende Bildung

    Prof. Dr. Bernadette Dilger / Universität St. Gallen

    Was sind die Kompetenzanforderungen in der Zukunft jenseits von technologischen Skills und digital Literacy?
    Welches sind die humanen Kompetenzen, die in Zukunft für die Bildung relevant sind?

    Zur Person

     Fulvio Cavallini

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Was ist gute Bildungspolitik? - aus Sicht der Gymnasialrektor*innen

    Fulvio Cavallini / KSGR

    Die Konferenz der Schweizerischen Gymnasialrektorinnen und Gymnasialrektoren (KSGR) vereinigt die Leiter aller Schulen, an denen der schweizerische Maturitätsausweis erworben werden kann, wie er im Reglement über die Anerkennung von gymnasialen Maturitätsausweisen von Bund und Kantonen vereinbart ist.
    Die KSGR vertritt die Interessen der Gymnasien auf Bundesebene und auf interkantonaler Ebene und unterstützt ihre Mitglieder in den Kantonen. Sie will den gymnasialen Unterricht in der Schweiz sowie den Gedankenaustausch und die Information ihrer Mitglieder in Fragen der gymnasialen Bildung, der Unterrichts- und Schulentwicklung und der Schulführung fördern.

    Zur Person

    Fulvio Cavallini ist Vizepräsident des KSGR und Direktor des Liceo cantonale di Locarno.

    Jean-Claude Biver

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Unternehmertum und das Erfolgsmodell Schweiz

    Jean-Claude Biver / Hublot

    «Ohne Innovation keine Zukunft. Dieses Prinzip gilt für alles, ausser Museen und Friedhöfe.»

    Zur Person

    Jean-Claude Biver ist ein Schweizer Unternehmer und Manager luxemburgischer Herkunft. Er ist ehemaliger Chief Executive Officer und seit 2004 Mitglied des Verwaltungsrats, seit 2012 Präsident der Schweizer Uhrenfirma Hublot, die zum französischen Luxusgüterkonzern LVMH gehört.

    Uhren-Papst Jean-Claude Biver: «Der Mut ist der Schweiz abhandengekommen!» (Interview Luzerner Zeitung, 05.10.2019)

    SRF-DOK «Biver tickt wie ein Uhrwerk»

    Roberto Balzaretti

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Beziehungen Schweiz-EU: eine Bestandsaufnahme

    Roberto Balzaretti / Staatssekretär

    Das Rahmenabkommen EU-Schweiz, auch als Institutionelles Abkommen (InstA) bezeichnet, vollständige Entwurfsbezeichnung Abkommen zur Erleichterung der bilateralen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Schweizerischen Eidgenossenschaft in den Bereichen des Binnenmarkts, an denen die Schweiz teilnimmt, ist ein geplantes Vertragswerk, das die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Europäischen Union und der Schweiz zukünftig regeln soll.

    Die Beziehungen der Schweiz mit der Europäischen Union sind derzeit (Stand: Juni 2019) über ein Netz von Verträgen, das aus rund 20 zentralen bilateralen Abkommen sowie über 100 weiteren Abkommen besteht, geregelt. Die Europäische Union hat jedoch deutlich gemacht, dass sie künftige Abkommen über den Marktzugang der Schweiz zum Binnenmarkt der Union nur noch auf der Basis eines zuvor abzuschliessenden Rahmenabkommens schliessen wolle, in dem vor allem institutionelle Fragen einheitlich und übergeordnet geregelt werden. Unter anderem soll darin ein Mechanismus zur Beilegung allfälliger Streitigkeiten zwischen Bern und Brüssel enthalten sein.

    (Seite „Rahmenabkommen EU-Schweiz“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. Januar 2020, 22:37 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rahmenabkommen_EU-Schweiz&oldid=195667030, abgerufen: 16. Januar 2020, 12:09 UTC)


    Zur Person

    Staatssekretär Roberto Balzaretti ist seit dem 1. Februar 2018 Direktor der Direktion für europäische Angelegenheiten (DEA). Zudem hat er die Koordination der gesamten Verhandlungen mit der Europäischen Union übernommen.

     Lukas Hässig

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Inside Paradeplatz - Artikel und Kommentare zum Schweizer Finanzplatz

    Lukas Hässig / Inside Paradeplatz

    Die Rolle als vierte Gewalt wird in den Medien immer zentraler. Old Media wie NZZ, Blick, Tages-Anzeiger treffen auf neue Startups wie Republik und weitere, die nur online erscheinen. Die Politik plant Subventionen für Online-Journalismus, aber nur, wenn dieser sich nicht mit Werbung finanziert. Eine neue Subventionslandschaft entsteht, begründet wird sie mit Rettung der Medienqualität.

    Brauchen die Medien Mutter Staat? Sind Werbefinanzierung und Google schlecht? Wie kann sich ein Kleinmedium im Online-Ozean finanzieren mit News? Welche Chancen bietet sich für Online-Startups, die sich nicht von der Politik oder einem grossen Medienhaus oder der Crowd finanzieren lassen wollen? Wie viel wert hat diese Form der Unabhängigkeit?

    Zur Person

    Robert Itschner

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Life long learning - Wie die Digitalisierung Berufsbilder verändert

    Robert Itschner / ABB

    Einfluss der Digitalisierung auf die Wertschöpfunkskette und deren Auswikungen auf die Mitarbeitenden, v.a. auch für Lernende.
    Dies soll praxisnah am Beispiel der Entwicklung von ABB-Mitarbeitenden aufgezeigt werden.

    Zur Person

    Robert Itschner, Vorsitzender der Geschäftsleitung ABB Schweiz

    Marcel Baumer

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Organisationsanpassungen bei KMU-Firmen: Chancen und Stolpersteine

    Marcel Baumer / Hälg Group

    Zum Thema «Organisation» im Unterricht

    «Unternehmerische Organisationsformen (Ablauf-/Aufbauorganisation) nennen und an Beispielen interpretieren oder anwenden»
    So lautet das Leistungsziel im Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität. Im Kantonalen Lehrplan ZH für die Berufsmaturität werden dazu zusätzlich die folgenden Unterrichtsinhalte/Konkretisierungen erwähnt:
    – Ablauforganisation
    – Funktionen- und Flussdiagramm
    – Aufbauorganisation
    – Organigramm (Gliederungskriterien, Hierarchiestufen, Kontrollspanne, Dienstweg)
    – Linien- und Stab-Linien-Organisation
    – Matrixorganisation
    – Profitcenter
    – Stellenbeschreibung und Pflichtenheft (Kongruenz von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung)
    – Merkmale Projektorganisation
    So wirklich interessant werden diese Leistungsziele im Unterricht, wenn sie an einem konkreten Beispiel angewandt werden können. (Urs Saxer, Wirtschaftslehrer Kantonsschule Schaffhausen)


    Marcel Baumer erläutert am Beispiel seiner Firma, wie Organisationsanpassungen in der Praxis ablaufen und ablaufen sollten.

    Zur Person

  • Website Hälg Group
  • Dr.  Urs Saxer

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    SVWR - Positionen und Forderungen zu den notwendigen Grundlagen in Wirtschaft und Recht

    Dr. Urs Saxer / SVWR

    Die aktive Mitgestaltung in der Gesellschaft erfordert ein gutes Verständnis von wirtschaftlichen und rechtlichen Zusammenhängen.
    Erfolgreiches Handeln in vielfältigen Lebenssituationen verlangt vertiefte ökonomische und rechtliche Kompetenzen.
    Die Förderung ökonomischer Kompetenzen fördert die allgemeine Studierfähigkeit.

    Im Fach Wirtschaft und Recht werden notwendige Grundlagen für die Hochschulreife und die Vorbereitung auf anspruchsvolle Aufgaben in der Gesellschaft (vertiefte Gesellschaftsreife) vermittelt. Welche Grundlagen in Wirtschaft und Recht müssen vermittelt werden?

    Auf diese Frage gibt das Positionspapier «Notwendige Grundlagen in Wirtschaft und Recht» des SVWR konkrete Antworten.

    Zur Person

    CV

     Thomas Angeli

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Workshop zum Thema Internet-Recherche und Verifizieren

    Thomas Angeli / Journalist - Recherchetrainer

    «Einfach mal googlen» und dann den Rest auf Wikipedia zusammensuchen – wer so im Internet Informationen sucht, gelangt oftmals nicht an die relevanten Informationen. Mit dem ständig wachsenden Datenberg wird es immer schwieriger, nicht bloss in der eigenen Informationsblase herumzusurfen. Wissenschaftlerinnen, Schüler und Medienschaffende sind gleichermassen betroffen und müssen immer wieder neue Lösungen finden, um an die für sie wichtigen Daten zu kommen. Beobachter-Redaktor Thomas Angeli zeigt, wie Journalisten im Internet recherchieren, wie sich Google für die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt, und wie man Informationen verifizieren kann. Denn die Voraussetzungen, um bei Internet-Suchen zum Ziel zu kommen, sind denkbar einfach: Es braucht einen Computer, ein paar handwerkliche Kniffs – und vor allem gesunden Menschenverstand.

    Zur Person

    Thomas Angeli arbeitet als Redaktor beim Beobachter, mit Spezialgebiet investigative Recherchen. Er ist Gründungsmitglied und Co-Präsident von Lobbywatch.ch, der Plattform für transparente Politik. Zudem arbeitet er als Recherchetrainer für Redaktionen (ua SRF) und Bildungsinstitutionen.

    Prof. em. Dr. Franz Eberle

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Der Beitrag des Unterrichtsfachs Wirtschaft und Recht zu den gymnasialen Bildungszielen des MAR.

    Prof. em. Dr. Franz Eberle / Universität Zürich

    Die Entwicklung der letzten 30 Jahre hat zum Problem geführt, dass am Gymnasium einerseits die verfügbare Unterrichtszeit gekürzt wurde und andererseits die Stofffülle zugenommen hat. Deshalb ist es unabdingbar, dass vermehrt im Sinne der Konzentration auf das Wesentliche für jedes Fach sorgfältig untersucht wird, welche seiner Inhalte für die Erreichung der gymnasialen Ziele "allgemeine Studierfähigkeit" und "vertiefte Gesellschaftsreife" tatsächlich notwendig sind. Im Input sollen entsprechende Überlegungen für das Unterrichtsfach Wirtschaft und Recht angebracht werden.

    Zur Person

    Website IFE, Franz Eberle

    Prof. Dr. Reiner Eichenberger

    Donnerstag, 07.05.2020, vormittags

    Klima- und Verkehrspolitik: Heilige Kühe aus ökonomischer Sicht

    Prof. Dr. Reiner Eichenberger / Universität Freiburg

    Der Klimapolitik droht das gleiche Schicksal wie der Verkehrspolitik. Aus ökonomischer Perspektive ist völlig klar, was zu tun wäre: Mit einer allgemeinen Klimasteuer endlich Kostenwahrheit verwirklichen, die Steuererträge grossenteils durch die Senkung anderer Steuern zurück an die Bevölkerung geben, sowie all die Regulierungen aufheben, die infolge Kostenwahrheit überflüssig werden. Doch die Politik macht etwas ganz anderes. Sie will die Steuererträge vor allem für Umverteilungsmassnahmen und Subventionen nützen. Dadurch wird die Klima- und Verkehrspolitik unglaubwürdig und bleibt wenig wirksam. Im Vortrag wird diskutiert, weshalb die Politik eine so unwirksame Politik betreibt, und wie die Situation verbessert werden kann.

    Zur Person

    Reiner Eichenberger ist seit 1998 Professor für Theorie der Finanz- und Wirtschaftspolitik an der Universität Fribourg. Er promovierte und habilitierte in Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich. Er ist Autor dreier Bücher, über 140 wissenschaftlicher Aufsätze sowie vieler Beiträge in nicht-akademischen Organen. Spezialisiert ist er insbesondere auf die ökonomische Analyse der Politik. Er sieht gute Ökonomen nicht als Prediger des perfekten Marktes, sondern als Spezialisten für Marktversagen und dessen Heilung. Da die Politik nichts anderes als ein Markt für politische und staatliche Dienstleistungen ist, sind Ökonomen auch Spezialisten für Politik- und Staatsversagen und dessen Heilung. Entsprechend versucht er, mit einfachen ökonomischen Denkmustern komplexe gesellschaftliche Probleme besser zu verstehen und fruchtbare Lösungsvorschläge zu entwickeln. Im Ranking von NZZ und FAZ zum gesellschaftlichen Einfluss von Ökonomen in der Schweiz belegte er 2016 bis 2019 jeweils den zweiten Platz.

    Prof. Dr. Patricia Funk

    Donnerstag, 07.05.2020, vor/nachmittags

    Gender Research

    Prof. Dr. Patricia Funk / Università della Svizzera italiana

    Why are female students under-represented in STEM disciplines (science, technology, engineering and mathematics)?
    What could we do to make these disciplines more attractive to females?

    Zur Person

    Andreas Bechtiger

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Produkte neu denken

    Andreas Bechtiger / bechtiger.ch

    Was verstehen wir unter Design? Der Begriff "Design" ist in der heutigen Zeit ein gängiges Wort, um neuartige Produkte zu beschreiben. Hinter dem Wort verbirgt sich jedoch mehr als nur eine verkaufsfördernde Aussage.
    Anhand von Produkten vom Designer Andreas Bechtiger wird erklärt, wie sie entstehen, entwickelt und produziert werden.

    Zur Person

    Dipl. Designer FH
    Andreas Bechtiger (*1977) arbeitete nach dem Studienabschluss an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich für den
    bekannten Architekten und Designer Stefan Zwicky, bevor er in St.Gallen ein eigenes Atelier gründete.
    Für seine filigranen Leuchten und Möbel wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet.

    www.bechtiger.ch

    Dr. Gerhard Pfister

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Zielkonflikte und Kompromisse. Das politische Handwerk einer Mittepartei.

    Dr. Gerhard Pfister / CVP

    Das politische System der Schweiz setzt auf Integration aller relevanten politischen Kräfte und grösstmöglichen Konsens. Mitteparteien sind Träger dieses Systems. Diese Trägerfunktion kollidiert mit der Profilierungsnotwendigkeit von Parteien. Wer Abstimmungen gewinnen will, riskiert, Wahlen zu verlieren. Thema des Referats ist ein Einblick in das politische Handwerk einer Mittepartei und der Umgang mit diesen Zielkonflikten im politischen Alltag.

    Zur Person

    Webseite von Gerhard Pfister

    Adrian Wüthrich

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Den Wert der Sozialpartnerschaft aktiver thematisieren

    Adrian Wüthrich / Präsident Travail Suisse

    Gute Arbeitsbedingungen werden als selbstverständlich angesehen. Dahinter steckt aber viel Arbeit - sowohl auf Seiten der Arbeitgeber und der Arbeitnehmenden. Wenn niemand diese Arbeit mitträgt und finanziert, ist die Sozialpartnerschaft auf Augenhöhe nicht möglich. Deshalb sollen sich Unternehmen und Arbeitnehmende zusammenschliessen und ihre Interessen bündeln. Gemeinsam können auf Stufe Unternehmen, Branche oder gar auf nationaler Ebene Vereinbarungen ausgehandelt werden, die alle Seiten vorwärtsbringen. Die Sozialpartnerschaft bringt Stabilität, Arbeitsfrieden und arbeitsmarktfähige und motivierte Mitarbeitende. Der Beitrag für eine Gewerkschaft oder einen Personalverband ist deshalb für jeden Arbeitnehmenden eine gute Investition.

    Zur Person

    Seit 2015 Präsident Travail.Suisse, Dachverband der Arbeitnehmenden und in dieser Funktion Teilnehmer des jährlichen, nationalen Spitzentreffens Berufsbildung
    Bis 2019 Nationalrat (SP/BE), Mitglied der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur

    Prof. Dr. Christoph Schaltegger

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Steuern und Finanzausgleich

    Prof. Dr. Christoph Schaltegger / Universität Luzern

    Im Schweizer Steuerföderalismus nimmt der Finanzausgleich die Rolle als ausgleichendes und korrigierendes Element ein. Die daraus resultierende Reduktion von Finanzkraftunterschieden führt jedoch zu Anreizverzerrungen. Insbesondere finanzschwache Kantone haben im bestehenden System kaum Anreize, die eigenen Steuereinnahmen mittels attraktiver (Steuer-)Politik zu steigern. Daran ändert auch eine 2020 in Kraft tretende Reform wenig.


    Zur Person

    Salomè Vogt

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Nachhaltigkeit und die moderne Gesellschaft – ein Widerspruch? (zusammen mit Matthias Ammann)

    Salomè Vogt / Avenir Jeunesse

    Workshop für die Vermittlung von «Bildung für Nachhaltige Entwicklung» (BNE) in der Schule

    Ist meine Altersvorsorge nachhaltig?
    Bedroht die Digitalisierung meinen künftigen Job?
    Nimmt die Ungleichheit in der Schweiz zu?

    Die alternde Bevölkerung, Digitalisierung, Ungleichheit, Migration und der Klimawandel bewegen die Schweiz. Sie alle bergen Herausforderungen für unser Land. Im Kern steht jeweils die Frage, wie mögliche Fehlentwicklungen nachhaltig, also unter Berücksichtigung kommender Generationen, verhindert und Zukunftsperspektiven dafür entwickelt werden können.

    Dank direkter Demokratie besitzt die Schweiz eine lange Tradition, über aktuelle Herausforderungen öffentlich zu diskutieren. Dabei vertreten schon seit jeher verschiedene Interessengruppen unterschiedliche Ideen über die Ausgestaltung nötiger Reformen.

    Im Workshop wird anhand eines interaktiven Dialoges mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufgezeigt, wie der politische Aushandlungsprozess funktioniert. Dabei erfahren die Interessierten, was Nachhaltigkeit in verschiedenen Kontexten heisst und welche konkreten Probleme sich aktuell in der Politik stellen.

    Website Avenir Jeunesse

    Zur Person

    Salomè Vogt ist Leiterin Avenir Jeunesse und arbeitet seit Mai 2015 bei Avenir Suisse. Als Diskussionsplattform will Avenir Jeunesse junge Menschen für liberale Reformen begeistern. Dabei werden gezielt Themen aufgegriffen, die für die jüngere Generation besonders relevant sind oder sein werden. Zuvor war Salomè Vogt als Mitarbeiterin bei Travelhouse sowie Almog GmbH und als Volontärin beim Schweizerischen Jugendrotkreuz tätig. Ihr Studium an der Universität Zürich schloss sie mit einem Master in Politikwissenschaften und den Nebenfächern Recht sowie Gender Studies ab.
    Ausbildung: Seit Frühling 2014 Master in Politikwissenschaften und den Nebenfächern Recht sowie Gender Studies an der Universität Zürich; Bachelor an der Universität Zürich mit Hauptfach Politikwissenschaften und den Nebenfächern Recht sowie Osteuropäische Geschichte (2013); Matura an der Atelierschule Zürich (2008) mit Schwerpunkt Bildnerisches Gestalten.

    Prof. Dr. Johannes Binswanger

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Künstliche Intelligenz: Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft

    Prof. Dr. Johannes Binswanger / Universität St. Gallen

    Wir werfen erst einen kurzen Blick darauf, wie künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML) eigentlich funktionieren. Die Grundidee ist einfach und ihr Verständnis entmystifiziert viele Vorstellungen.
    Danach betrachten wir, wie ML und KI in Wirtschaft und Gesellschaft verwendet werden können, um praktische Probleme zu lösen und welche Herausforderungen sich dabei stellen. Die Anwendungen reichten von der Optimierung der Midor-Blevita-Backanlage bis zum Chinesischen Sozialpunktesystem -- mit sehr unterschiedlichen Chancen und Risiken.
    Wir sprechen auch das Thema KI und ML in der Bildung an.

    Zur Person

     Oskar Freysinger

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Politik und Wirtschaft: Komplementarität oder Antagonismus?

    Oskar Freysinger / Freischaffender Schriftsteller

    Zum Begriff

    Die Schweiz ist ein Land, das stolz darauf ist, zwei politische Traditionen auf herausragende Weise zu leben: die Demokratie, die als direkte Demokratie sehr bürgernah ist, und den Liberalismus, der seit der Gründung des Bundesstaats 1848 das politische Leben prägt. Demokratie und Liberalismus bilden ein Stück weit das Fundament unserer politischen Identität. Sie aber sagen, dass Demokratie und Liberalismus in einem Spannungsverhältnis stehen.
    Sie stehen in einem Spannungsverhältnis, und sie gehören eigentlich nicht zusammen. Im Europa des 19. Jahrhunderts haben Liberale und Demokraten zwar gemeinsame Kämpfe ausgetragen, da sie beide den überkommenen Absolutismus als Gegner hatten. Aber diese Allianz war an den spezifischen Kontext gebunden, sie stellt keine Gesetzmässigkeit dar. Deshalb ist auch nicht richtig, wenn gesagt wird: Länder, die sich demokratisieren wollen, müssen notwendigerweise den Weg der pluralistischen liberalen Demokratie gehen, so wie sie im Westen bestimmend ist. Wenn es darum gehen soll, dass sie sich demokratisieren, kann dies auch geschehen, ohne dass sie sich den Werten des politischen Liberalismus verpflichten.

    Worin gründet dieses Spannungsverhältnis?
    Um es verkürzt zu sagen: Im Zentrum des politischen Liberalismus steht der Wert der individuellen Freiheit. Im Zentrum der Demokratie steht der Wert der Gleichheit, Gleichheit der politischen Rechte, Gleichheit der Partizipationsmöglichkeiten, Gleichheit der politischen Einflussmöglichkeiten. Das sind die beiden Grundwerte, um die sich alles dreht, und es ist nicht möglich, sie beide gleichzeitig vollständig zu realisieren. Es gibt zwischen Freiheit und Gleichheit immer das, was ich eine agonistische Spannung nenne.
    (Binswanger, D. (2018): Wir brauchen einen Populismus von links. Interview mit Chantal Mouffe. https://www.republik.ch/2018/09/08/wir-brauchen-einen-populismus-von-links, abgerufen am 19. Januar 2020)

    Zur Person

    Oskar Freysinger ist am 12. Juni 1960 in Siders geboren und besuchte die deutsche Primar- und Sekundarschule in Sitten. Nach dem Studium am Lehrerseminar Sitten belegte er an der Universität Freiburg deutsche und französische Literatur und deutsche Philologie. Nach Abschluss des Lizentiats und des Gymnasiallehrerdiploms lernte er Italienisch und Englisch und bestand das „Cambridge Certificate of Proficiency in English“.
    Freysinger war zwischen 1997 und 2000 Gemeinderat in Savièse, von 2001 bis 2003 Grossrat im Walliser Parlament und von 2003 bis 2015 Nationalrat. Von 2013 bis 2017 sass er in der Walliser Regierung. Er hat die SVP Wallis 1999 gegründet und war 9 Jahre kantonaler Parteipräsident.
    Daneben ist Freysinger auch literarisch tätig. Er hat zahlreiche Werke (Romane, Essays, Kurzgeschichten und Lyrik) veröffentlicht, Text und Musik von zwei Musicals („Quesada“ und «Morpheo») kreiert, sowie zahlreiche Songs komponiert.
    Oskar Freysinger ist seit 1988 mit Ghislaine (geborene Héritier) verheiratet und hat drei Kinder. Er lebt als freischaffender Schriftsteller in Savièse.

    Simon Thoma

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    E-Commerce und Handel im digitalen Wandel

    Simon Thoma / brack.ch

    Die Digitalisierung hat einen riesigen Impact auf den Handel. Jahrzehntelang bewährte Instrumente funktionieren nicht mehr, die Komplexität für Unternehmen - sowohl im Offline- wie auch im Online-Handel - nimmt in rasantem Tempo zu. Welche Antworten können Händler geben auf die aktuellen Herausforderungen?

    Zur Person

    Letzte Tätigkeiten
    Seit 2018: Marketingleiter Competec Gruppe (Brack.ch, Alltron, Jamei, Daydeal.ch)
    Seit 2017: Inhaber Conceptio Consulting AG
    2013-2017: Leiter Supercard, Coop Genossenschaft
    2011-2013: Leiter CRM/Direkt- und Zielgruppenmarketing, Coop Genossenschaft

    Ausbildung/Privates
    Master of Science in Business & Economics (Uni Basel)
    Verheiratet, 3 Kinder

    Herr Jakob Gülünay

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Sicherheit und Transparenz dank Blockchain-Technologie

    Herr Jakob Gülünay / Blockchain Trust Solutions AG

    Anhand konkreter Beispiele werden einige Use-Cases präsentiert. Die Teilnehmer erfahren mehr über aktuelle Werkzeuge für verbesserte Fälschungssicherheit, Kundenbindung, digitalen Zwillingen und Collectibles, Abrechnungs- und Zahlungssystemen bis hin zu neuen Zahlungskanälen und Zertifizierungsprozessen.

    Zur Person

    Jakob Gülünay
    CEO & Founder, Blockchain Trust Solutions AG
    - Jahrgang 1973
    - Verheiratet – 3 Kinder (1999 / 2001 / 2005)
    - Elektroniker mit Abschluss Computertechnik
    - Dipl. Business & Sport Mental Coach
    - Über 30 Jahre Telko & IT Erfahrung
    - Über 10 Jahre Erfahrung im Profi-Fussball (FC St. Gallen 1879 / FC Wil)
    - Gründer der heutigen mobilezone business ag
    - Serial Entrepreneur / strategischer Begleiter / Verwaltungsrat: Blockchain Trust Solutions AG / Partner und Head of Sales B2B collectID / Porini Foundation / Crowdlitoken AG / Tracktics AG / Eventküche GmbH / Grillzone GmbH / JAWIN Swiss AG / 2be design GmbH

    Sébastien Bétrisey

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    iconomix: un soutien vers la transformation numérique

    Sébastien Bétrisey / iconomix pour la Suisse romande et italienne

    iconomix est une offre de formation en économie de la Banque nationale suisse.
    Durant cet atelier, il vous sera montré, exemples et feedbacks issus de la pratique à l'appui, comment iconomix peut vous aider dans le cadre de la transformation numérique. En effet, iconomix est une offre innovante:
    1) au niveau des méthodes (jeux éducatifs, simulations en ligne, journaux thématiques)
    2) pour les enseignants (customisation du site, variété des formats d'exercices)
    3) pour les élèves (apprentissage par résolutions de problèmes, challenge en ligne)
    4) aujourd'hui… et dans le futur (vidéos didactisées)

    Zur Person

    Responsable iconomix pour la Suisse romande et italienne, BNS
    Professeur d'économie et droit, ECCG Sierre

    iconomix.ch

    Marco Grossmann

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Nachhaltiger Konsum: Ansätze und Einsichten

    Marco Grossmann / ecos

    Einerseits stehen wir auf dem Siegertreppchen, wenn es um Recycling geht. Gleichzeitig verursachen wir pro Kopf bald doppelt soviel Abfall wie beispielsweise Holland.

    Reichten uns vor einigen Jahrzehnten noch rund drei Kilo Textilien pro Jahr, sind es heutzutage bis zu zwangig Kilo.
    Ist es sinnvoll, eine Bohrmaschine zu besitzen, wenn sie über die ganze Lebensdauer zwölf Minuten im Einsatz ist?
    Wieso verbrauchen wir trotz 2000 Watt Gesellschaft immernoch 47000 Watt pro Einwohnerin?

    Gerne möchte ich Einblicke in solche Fragen geben und dem Publikum mögliche Beiträge aus ihrer persönlichen und professionellen Perspektive diskutieren.

    Zur Person

    Marco Grossmann, Partner, Mitglied Geschäftsleitung ecos
    Marco leitet das Team „Grüne Wirtschaft“. Er arbeitet stets zwischen und für Unternehmen, öffentlichen Trägern und nicht-gewinnorientierten Organisationen. Er berät diese strategisch, begleitet sie aber auch regelmässig in der Projektumsetzung. Seine langjährige Erfahrung im Umgang mit diesen Anspruchsgruppen und sein umfassendes Wissen in relevanten Gebieten der nachhaltigen Entwicklung erlauben ihm, breite thematische Schwerpunkte abzudecken. Dazu gehören: Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodellen im Food- und Non-Food-Sektor, Verfassen von Businessplänen, Finanzmodellierungen, Machbarkeitsstudien und Implementierungsplänen für Stadtentwicklungs- und Infrastrukturprojekte (insbesondere „Transit Oriented Development“ und Solarenergie), Capacity Building und Needs Assessments, sowie Nachhaltigkeitsberichtserstattung nach der Global Reporting Initiative.

    In diesen Gebieten setzt er seine Expertise im Bereich des Projektmanagements, Multistakeholdermanagements und in der Anwendung von qualitativen sowie quantitativen Methoden ein. Geografisch fokussieren seine Projekte auf die Schweiz und international auf die Länder Indien, Kolumbien und Südafrika.

    Marco genoss seine Ausbildung an der Universität Basel, wo er mit einem Master of Science in Business in Economics abschloss. Sein Fokus lag auf volkswirtschaftlichen Fragestellungen und er weist einen Major in International Finance aus.

    Kompetenzen
    - Multistakeholder-Projektmanagement
    - Businesspläne und Machbarkeitsstudien
    - Nachhaltige Wertschöpfungsketten
    - Infrastrukturfinanzierung
    - Capacity Building

    Mandate
    - Partner und Mitglied der Geschäftsleitung ecos
    - Verschiedene Beratungsmandate schweizerischer Detailhändler vom Rohstoff-Sourcing über CO2-Bilanzen zum Produktdesign bis hin zu Energieerstellung mittels erneuerbarer Energien und Ressourcenmanagement
    - Global Infrastructure Basel: Direktor Implementation Services, Feasibility Studien und Implementierungspläne in Tshwane/Südafrika, Cali/Kolumbien, Jaipur/Indien und Agadir/Marokko
    - Cargo Sous Terrain: Businessplan-Erstellung zur Investorenakquisition, inkl. Finanzierungsstrategie und -modellierung

    ecos AG

    Prof. Dr. Monika Bütler

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Wie sozial ist Sozialpolitik?

    Prof. Dr. Monika Bütler / Universität St. Gallen

    Finanzierbarkeit und gesellschaftliche Akzeptanz des Sozialstaates bedingen, dass die staatlichen Leistungen den Richtigen zugutekommen. Doch wer sind die Richtigen? Wie steht es mit der Zielgenauigkeit von Sozialtransfers in der Schweiz und wie könnte sie verbessert werden?

    Zur Person

    Website Universität St. Gallen

    Toni Caradonna

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Wie die Blockchaintechnologie die Gesellschaft verändern wird

    Toni Caradonna / Blockchain Trust Solutions

    Blockchain Trust Solutions bietet zusammen mit der Axpo WZ Systems Blockchaininfrastruktur und Blockchainlösungen auf dem Netz der hochsicheren Mission Critical Infrastruktur der Axpo. Basierend auf unseren mehrjährigen Erfahrungen sowohl bezüglich technischen als auch regulatorischen Themen möchten wir gerne den kommenden Paradigmenwechsel mit der nächsten Generation Usern debattieren.

    Denkanstösse und Fragen:

    • Es gibt drei globale Entwicklungen in der Digitalisierung. Wie unterscheiden sich Europa, Amerika und Asien?
    • Was für Konsequenzen hat das für den Wirtschaftsstandort Schweiz?
    • Welche Opportunitäten bietet die Schweizerische Gesetzgebung und wie unterscheidet sie sich konkret von Lichtenstein?
    • Welche Businessopportunitäten bietet die DLT & Blockchaintechnologie im Standort Schweiz?
    • Welche Konsequenzen sind vom DLT Gesetz welches zur Zeit in der Vernehmlassung ist zu erwarten?
    • Welche technologischen Entwicklungen sind in naher Zukunft marktreif und welche Implikationen auf regulatorischen Ebene sind zu erwarten?
    • Welchen Einfluss hat der Paradigmenwechsel auf die etablierten Finanzintermediäre?
    • Wie kann sich der Standort Schweiz in einer globalisierten und möglicherweise dezentralisierten Finanzinfrastruktur positionieren?
    • Wo wird DeFi (decentralised finance) am schnellsten adaptiert und massentauglich und welche Szenarien sind möglich?

        Zur Person

      • Studium der Physik und Philosophie (Masters) in Bern und Manchester (UK)
      • Leiter IT Management Centre des Schweizerischen Forschungsschwerpunkt Klima
      • Nachdiplomstudium Hochschuldidaktik
      • Firmengründung Scenic Swisscoast GmbH
      • Weltweit erster smart-contract für die UNO
      • CTO und Stiftungsrat von Porini Foundation (Blockchainlösungen für die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen SDG)
      • Initiant und Emittent des privaten digitalen Schweizer Frankens
      • CTO und VR von Crowdlitoken (erster Immobilien Security - Token Emission in 14 europäischen Ländern und der Schweiz
      • Partner, CTO und VR-Mitglied von Blockchain Trust Solutions AG

      • Blockchain Trust Solutions AG
      • Stiftung Porini

     Claudio Hintermann

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Künstliche Intelligenz: Der digitale Buchhalter steht am Start

    Claudio Hintermann / Abacus

    Das St.Galler Softwareunternehmen Abacus hat zusammen mit der Cornèr Bank und Arcanite die automatisierte Buchhaltung vorgestellt. Lange wird es nicht mehr dauern und die Buchhaltung sieht ganz anders aus. Davon zeigt sich Claudio Hintermann, Chef der Wittenbacher Softwareentwicklerin Abacus, überzeugt. Eben hat er in Zürich zusammen mit den Partnern Cornèrcard und Arcanite eine neue Buchhaltungssoftware vorgestellt, die seiner Meinung nach die Buchhaltungsprozesse revolutioniert. «Wer auf diesen Zug nicht aufspringt, wird abgehängt», äussert sich Produktmanager Raffaelle Griffo von Abacus überzeugt.

    Hintermann äussert sich überzeugt, dass die herkömmliche Buchhaltung im Rahmen der digitalen Entwicklung bald Geschichte sein wird. Was 500 Jahre gegolten habe, werde nun neu aufgebaut. Damit sprach er den venezianischen Franziskanermönch Luca Pacioli an. Der hatte 1494 das erste Lehrbuch der Buchführung «Summa de arithmetica!» verfasst, dessen Prinzipien heute noch unverändert gelten.

    Cornèrcard, Abacus und Arcanite haben nun verkündet, dass in der Schweiz Kauf- und Verkaufsprozesse dank des Einsatzes von künstlicher Intelligenz ab Frühjahr 2020 direkt und meist in Echtzeit in ein Buchungssystem überführt werden können. Das bedeute eine substanzielle Steigerung der Effizienz, von welcher insbesondere die Schweizer KMU profitieren werden können.

    Heute hätten die Buchhaltungsprozesse viele Kommunikations- und Medienbrüche zwischen Lieferanten, Banken, Herausgebern von Kreditkarten, Unternehmen und Treuhändern. Diese aufwendigen Prozesse kosteten viel Geld und Zeit. Die Software A.L.A. (Autonomous Live Accounting), ausgestattet unter anderem mit künstlicher Intelligenz, so dass sie hinzulernen könne, reduziere wiederholende, manuelle Arbeiten und steigere damit die Effizienz von Unternehmen, Start-ups oder Organisationen, gleich welcher Grösse. (Stefan Borkert, St. Galler Tagblatt, 6.12.2019)

    Zur Person

    Claudio Hintermann, Jahrgang 1958, hat 1985 gemeinsam mit Studienkollegen das Softwareunternehmen Abacus Research gegründet, dessen CEO und Chefstratege er bis heute ist. Hintermann wurde in einer Auslandschweizer-Familie geboren und verbrachte die ersten elf Jahre in Italien. Nach dem Gymnasium in der Innerschweiz studierte er an der Universität St. Gallen Betriebswirtschaft. Bereits als Student war er berufsbegleitend als Informatiker tätig und machte sich mit seinem Studienkollegen Eliano Ramelli daran, die erste Finanzbuchhaltungssoftware zu programmieren. Hintermann ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

    Prof. Dr. Stefan Wolter

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Bildung als ökonomische Entscheidung und die ökonomischen Folgen von Bildungsentscheidungen

    Prof. Dr. Stefan Wolter / Universität Bern

    Seit nunmehr fast 60 Jahren befassen sich Ökonominnen und Ökonomen mit den Fragen der individuellen, fiskalischen und sozialen Rentabilität von Bildung. Auch wenn eine ausschliesslich ökonomische Betrachtung von Bildung zu kurz greift, hat die bildungsökonomische Forschung der letzten Jahrzehnte auf eindrückliche Weise gezeigt, wie und in welchem Masse ökonomische Rahmenbedingungen die Bildungsentscheidungen von Menschen beeinflussen. Gleichzeitig beeinflussen diese Entscheidungen auch wieder die Wirtschaft eines Landes und sowohl auf der Mikro-, Meso- als auch Makroebene. An empirischen Beispielen für die Schweiz werden diese neuesten Erkenntnisse illustriert und in einen grösseren Rahmen gestellt.

    Zur Person

     Marc Weder

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Digitales Lehren und Lernen – Hype oder Realität?

    Marc Weder / Microsoft Schweiz

    Marc Weder zeigt anhand von konkreten Beispielen auf, inwiefern die Digitalisierung in der Bildung Hype oder Realität ist. Er unterstreicht in seiner Rede, dass es wichtig ist, die visionären Auseinandersetzungen mit Pragmatismus zu balancieren.

    z.B.: Coding skills oder digitale Transformation?
    Welche Kompetenzen sollen in der Sekundarstufe II vermittelt werden?
    Personalisiertes Lernen: Dorthin geht die Reise
    Daten und KI: so können Schulleitungen ihre Schulen noch besser machen...

    Zur Person

    Marc Weder ist seit 2004 in verschiedenen Führungsrollen bei Microsoft Schweiz tätig. Seit 2013 leitet Marc Weder die Betreuung der Kunden im Bildungssektor. Vor seiner Tätigkeit bei Microsoft studierte Marc Weder Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen und arbeitete 7 Jahre als Unternehmensberater in der Schweiz, Europa und Asien. In seiner Freizeit absolviert Marc Weder an der Universität Zürich das Lehrdiplom für Maturitätsschulen.

    Paul Julian Wyser

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Wie fördert man Innovation und Nachhaltigkeit?

    Paul Julian Wyser / Wyon

    Innovation und Nachhaltigkeit sind die Grundpfeiler von Wyon. Für die jahrelangen und teuren Entwicklungszeiten In der Medtech Branche ist eine nachhaltige und MitarbeiterInnen-freundliche Firmenkultur zwingend. Wir bauen auf ein gut ausgebildetes und motiviertes Team und auf ein weltweites Beziehungsnetz.

    Die Aktionäre müssen Innovation und Nachhaltigkeit langfristig tragen. Kurzzeitiges Gewinnstreben ist ausgeschlossen.

    Der sorgfältige Umgang mit Energie, Materialien und Umwelt ist uns wichtig.

    Zur Person

    Who's Paul J. Wyser?

    Dr. Serge Gaillard

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Eidg. Finanzverwaltungen, Finanzpolitische Konzepte für Morgen

    Dr. Serge Gaillard / Eidg. Finanzverwaltung

    Zum Begriff

    • Von Fiskalpolitik sprechen wir dann, wenn der Staat (in diesem Zusammenhang auch «Fiskus» genannt) mit seinen Einnahmen und Ausgaben die Auf- und Abwärtsbewegungen der Wirtschaft (Konjunkturentwicklung) ausgleichen will. Bei der Fiskalpolitik stehen somit konjunkturpolitische Überlegungen im Mittelpunkt. Dabei muss das generelle Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts jedoch im Auge behalten werden, weil sonst die langfristige soziale und wirtschaftliche Stabilität gefährdet würde. Fiskalpolitische Massnahmen sind auf die Nachfrageseite der Wirtschaft ausgerichtet. Mit ihnen sollen der private Konsum sowie der Konsum und die Investitionen des Staates in die gewünschte Richtung beeinflusst werden.
    • Die Finanzpolitik befasst sich mit allen Massnahmen, welche die Beschaffung, Verwendung und Verwaltung der öffentlichen Mittel betreffen. Während sich die Haushaltspolitik in erster Linie mit der Frage beschäftigt, wie der Staatshaushalt (also staatliche Einnahmen und Ausgaben) im Lot gehalten werden können, wird mit der Steuerpolitik definiert, welche Art von Steuern und nach welchen Grundsätzender Staat diese erheben kann.
    • Unter Konjunkturpolitik verstehen wir schliesslich die Gesamtheit aller Massnahmen, die darauf hinzielen, Schwankungen in der wirtschaftlichen Entwicklung auszugleichen.
    • Grafik «Zusammenhang Fiskalpolitik und Finanzpolitik»
      (Rüfenacht, H., Saxer, U., Tobler, T.: Brennpunkt Wirtschaft und Gesellschaft. 34 Finanz- und Geldpolitik. Verlag SKV. Zürich. 2017. S. 2.)



    Zur Person

    Serge Gaillard, von Sergey (VD) und Zürich, schloss 1983 sein Studium der Volkswirt-schaftslehre ab und doktorierte 1987 am Institut für empirische Wirtschaftsforschung der Uni-versität Zürich. Ab 1988 war er als Projektleiter an der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich tätig, verantwortlich für Arbeitsmarktprognosen und -forschung. Im Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) war er ab 1993 als Geschäftsführender Sekretär verantwortlich für die Wirtschaftspolitik des SGB und setzte sich vertieft mit Fragen der Wettbewerbs-, Kon-junktur-, Geld- und Finanzpolitik auseinander. Ab 1998 war er Leiter des Zentralsekretariats des SGB. In dieser Zeit war er u.a. Mitglied des Bankrates der Schweizerischen Nationalbank SNB und der Wettbewerbskommission. Ab 2007 leitete er im SECO die Direktion für Arbeit und präsidierte verschiedene tripartite Kommissionen. 2012 wurde Serge Gaillard vom Bun-desrat zum Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung gewählt. Er ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und lebt in Zürich.

     Christian Lundsgaard-Hansen

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Welche Kompetenzen benötigt die Wirtschaft von morgen? - Podium digitalswitzerland

    Christian Lundsgaard-Hansen / digitalswitzerland

    Die digitale Transformation und andere technologische Entwicklungen verändern wie wir leben und arbeiten. Es stellt sich daher auch die Frage, welche Kompetenzen heute und morgen von uns gefragt sind. Auf dem Podium werden Führungskräfte aus der Schweizer Wirtschaft und Experten Platz nehmen und Ihre Sicht auf die Zukunft teilen.

    Zur Person

  • Sparkr - Agentur für Innovation, Ökosysteme und Zukunftskompetenzen
  • Sparkr Podcast - Interviews mit herausragenden Personen und was wir von Ihnen über Leadership, Kreativität und die Zukunft lernen können.
  • Digitalswitzerland
  • Kampagne #LifelongLearning
  • Computational Thinking Initiative
  • Jean-Pierre Perdrizat

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Welche Kompetenzen benötigt die Wirtschaft von morgen? - Podium digitalswitzerland

    Jean-Pierre Perdrizat / Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung

    Digitale Transformation der Berufsbildung (als Schlüsselfaktor für die Kompetenzen von morgen)

    Zur Person

    01.01.2019 – 29.02.2020 Direktor a.i. des EHB
    Seit 2011 Leiter des Zentrums für Berufsentwicklung des EHB und Mitglied der Hochschulleitung sowie, seit 2017, Regionalleiter des EHB in Lausanne
    2005 – 2010 Vorsitzender der Organisation der Arbeitswelt AgriAliForm (Berufsfeld der Landwirtschaft und deren Berufe)
    2002 – 2010 Sekretär verschiedener Berufsbildungskommissionen und -konferenzen
    1994 – 2002 Projektverantwortlicher im Rahmen von Prométerre
    1993 Lizenziat an der HEC, Auszeichnung in Volkswirtschaft an der Universität Lausanne

    Dr.  Valentin Landmann

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Meine interessanten Fälle

    Dr. Valentin Landmann / Anwaltsbüro Landmann

    Wir setzen uns für Sie ein, egal was man Ihnen vorwirft
    Für uns stehen Sie als Mensch im Zentrum – egal wer Sie sind oder was Sie getan haben, aus welchem Land Sie stammen, welcher politischen, religiösen oder sonstigen Gruppierung Sie angehören oder in welchem Milieu Sie sich bewegen. Wir sind entschlossen, konsequent Ihre Interessen zu wahren.
    Wir sind es gewohnt, auch heisse Eisen anzufassen. Zögern Sie also nicht, uns auch mit schweren oder brisanten Fällen zu kontaktieren.
    Das Strafrecht ist unsere Kernkompetenz. Wir beraten und vertreten Sie in allen strafrechtlichen Belangen, sei es im Bereich des Kernstrafrechts (Strafgesetzbuch), des Betäubungsmittel-, Strassenverkehrs- und übrigen Nebenstrafrechts oder des Verwaltungsstrafrechts (z.B. Geldspielgesetz, Geldwäschereigesetz etc.).


    Zur Person

    Dr. Matthias Ammann

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Nachhaltigkeit und die moderne Gesellschaft – ein Widerspruch? (zusammen mit Salomè Vogt)

    Dr. Matthias Ammann / Avenir Suisse

    Workshop für die Vermittlung von «Bildung für Nachhaltige Entwicklung» (BNE) in der Schule

    Ist meine Altersvorsorge nachhaltig?
    Bedroht die Digitalisierung meinen künftigen Job?
    Nimmt die Ungleichheit in der Schweiz zu?

    Die alternde Bevölkerung, Digitalisierung, Ungleichheit, Migration und der Klimawandel bewegen die Schweiz. Sie alle bergen Herausforderungen für unser Land. Im Kern steht jeweils die Frage, wie mögliche Fehlentwicklungen nachhaltig, also unter Berücksichtigung kommender Generationen, verhindert und Zukunftsperspektiven dafür entwickelt werden können.

    Dank direkter Demokratie besitzt die Schweiz eine lange Tradition, über aktuelle Herausforderungen öffentlich zu diskutieren. Dabei vertreten schon seit jeher verschiedene Interessengruppen unterschiedliche Ideen über die Ausgestaltung nötiger Reformen.

    Im Workshop wird anhand eines interaktiven Dialoges mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufgezeigt, wie der politische Aushandlungsprozess funktioniert. Dabei erfahren die Interessierten, was Nachhaltigkeit in verschiedenen Kontexten heisst und welche konkreten Probleme sich aktuell in der Politik stellen.

    Website Avenir Jeunesse

    Zur Person

    Dr. Matthias Ammann ist seit Januar 2017 bei Avenir Suisse als Fellow tätig und befasst sich mit dem Bildungsraum sowie dem Potential der Digitalisierung für Staat und Verwaltung. Nach dem Studium der International Affairs and Governance sowie des International Managements an der Universität St. Gallen und der Copenhagen Business School promovierte er an der Universität St. Gallen und ist dort Adjunct Fellow am Smart Government Lab. Arbeitsschwerpunkte: Bildung, E-Government.
    Ausbildung: Studium der «International Affairs and Governance» sowie des «International Managements» im Doppel-Master-Programm CEMS MIM an der Universität St. Gallen und Copenhagen Business School (2011); Dissertation an der Universität St. Gallen zum Thema «Institutional Logics in the Field of Transnational Higher Education» mit zweijährigem Forschungsaufenthalt in Singapur (2017).
    Berufliche Erfahrung: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Systemisches Management und Public Governance der Universität St. Gallen (IMP-HSG), Lehrstuhl Prof. Dr. Kuno Schedler (2012-2017); Doktorandenvertreter in der Forschungskommission der Universität St. Gallen; Tutor für «Public Management and Governance» an der Universität St. Gallen; Mitarbeiter bei Swisspartners Wealth Management AG in Zürich (2011-2012).

    Heidi Bösch

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Arbeitswelt der Zukunft - Theorie & Praxis

    Heidi Bösch / Migros

    Der richtige Mensch – am richtigen Ort – zum richtigen Zeitpunkt – zum richtigen Preis.
    Noch nie gab es für Unternehmen so viele Variablen in dieser Aufgabe wie heute. Es gibt keine Patentrezepte. Unternehmerische Leistung entsteht immer über das Business. HR ist für das Business da – nicht umgekehrt. Der wichtigste Wertbeitrag liegt dabei in der unverwechselbaren Passgenauigkeit der HR-Strategie auf die unternehmerischen Herausforderungen. Dazu benötigt HR eine Perspektive und ein Bewusstsein für die Entwicklungsphase der Unternehmung, damit bereits heute Initiativen und Aktivitäten lanciert werden, mit denen die Leistungen von Morgen sichergestellt werden können.

    Zur Person

    Heidi Bösch ist ab April 2020 Leiterin Personelles/Klubschulen und Mitglied der Geschäftsleitung der Migros Ostschweiz. Sie verfügt über viel Erfahrung im unternehmerischen Umfeld von Genossenschaften. Vorgängig arbeitete sie mehr als 25 Jahre für Raiffeisen, vorerst in der Bankleitung verschiedener Banken, ab 2000 in verschiedenen HR-Funktionen bei Raiffeisen Schweiz.
    Nebst höheren Berufsausbildungen in Banking und Erwachsenenbildung verfügt sie über MAS-Abschlüsse in Coaching/Organisationsentwicklung sowie in strategischem Personalmanagement. Im 2016 schloss sie den Executive MBA an der HSG St. Gallen ab. Anlässlich ihrer Projektarbeit entwickelte sie ein neues HR-Modell „Transformational HRM“ und publizierte dieses im 2019.

    Transformational HRM - Personalarbeit neu denken

    Prof. Dr. Sergio Rossi

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Les conséquences des taux d'intérêt négatifs en Suisse

    Prof. Dr. Sergio Rossi / Université de Fribourg

    Cet exposé traitera des effets négatifs induits par la politique monétaire de la Banque nationale suisse, notamment en ce qui concerne le marché immobilier et la stabilité financière de l'économie nationale. Une stratégie alternative sera proposée, visant à faire payer une micro-taxe pour les achats de francs suisses sur le marché des changes, au lieu d'une taxe sur les dépôts bancaires en Suisse.

    Zur Person

    Sergio Rossi est professeur ordinaire à l’Université de Fribourg (Suisse), où il dirige la Chaire de macroéconomie et d’économie monétaire, et Senior Research Associate à l’International Economic Policy Institute de la Laurentian University au Canada. Il est membre du Conseil de la Fondation Jean Monnet pour l’Europe à l’Université de Lausanne et blogueur pour le journal Le Temps (anciennement L’Hebdo). Depuis 2009, il collabore régulièrement à l’émission Plusvalore de la Radiotélévision suisse de langue italienne. Après son doctorat en sciences économiques et sociales (1996), il a poursuivi sa formation en macroéconomie monétaire, obtenant le Ph.D. in Economics à la University College London (2000) après quatre années de recherches honorées par deux distinctions du Committee of Vice-Chancellors and Principals of the United Kingdom. Il a enseigné comme professeur invité au Centre d’études bancaires de Lugano (2000–2007) ainsi que dans plusieurs universités en Europe. Ses travaux de recherche portent sur l’analyse macroéconomique, avec une attention particulière aux questions d’ordre monétaire et financier. Il a rédigé ou dirigé une vingtaine de livres, dont une encyclopédie de politique monétaire, et a publié une quarantaine d’articles dans des revues scientifiques avec comité de lecture. Il fait partie du comité scientifique des revues Cogent Economics and Finance, Economics and Finance Research, International Journal of Monetary Economics and Finance, Journal of Economics and International Finance, Review of Keynesian Economics et Review of Political Economy. Il intervient souvent dans le débat public sur les questions d’ordre économique au niveau national et international. En 2012, L’Hebdo l’a inséré parmi les 100 personnalités qui font la Suisse romande. Il figure aussi dans le classement des économistes les plus influents en Suisse établi par la Neue Zürcher Zeitung en 2015, 2017 et 2019.
    Curriculum Vitae
    Site Internet

    Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Bruno S. Frey

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Ergebnisse der Glücksforschung

    Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Bruno S. Frey / Universität Basel

    Glücklich sein ist das wichtigste Ziel der Menschen überall auf der Welt. Glück ist mittels sorgfältiger Befragungen messbar. Die Schweiz gehört zu den glücklichsten Ländern; am unglücklichsten sind die Menschen in armen Entwicklungsländern. Die wichtigsten Bestimmungsgründe des Glücks sind: die genetische Ausstattung, Gesundheit, befriedigende soziale Beziehungen und vor allem günstige wirtschaftliche und politische Bedingungen.


    Zur Person

    Bruno S. Frey ist Ständiger Gastprofessor an der Universität Basel und Forschungsdirektor bei CREMA – Center for Research in Economics, Management and the Arts, Zürich. Zuvor war er Professor an den Universitäten Konstanz, Zürich, Chicago, Warwick und Friedrichshafen und ist mit fünf Ehrendoktoraten in fünf Ländern ausgezeichnet worden. Frey hat 25 Bücher und über 600 Artikel in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht.


    Prof. Dr. Ulrich Meyer

    Donnerstag, 07.05.2020, nachmittags

    Für was ist das Bundesgericht als höchste Rechtspflegeinstanz im Bundesstaat Schweiz da?

    Prof. Dr. Ulrich Meyer / Bundesgericht

    Aufgaben des Bundesgerichts
    Geschichte der Bundesrechtspflege
    Revision des Bundesgerichtsgesetzes
    Tatfragen – Rechtsfragen, Verfassungsgerichtsbarkeit

    Die Revision des seit 2007 geltenden Bundesgerichtsgesetzes (BGG) ist in den Eidgenössischen Räten zurzeit hängig. Sie bietet Anlass, auf die Geschichte der Bundesrechtspflege zurückzublicken und die Aufgaben des Bundesgerichts zu überdenken.
    Als höchstes Gericht im Land ist das Bundesgericht Rechtskontrollinstanz und nicht Tatgericht. In seiner täglichen Spruchpraxis stehen indes Anwendungsfälle und Tatsachenrügen weit im Vordergrund.

    Zur Person

    Prof. Dr. Ulrich Meyer ist seit 01.01.2017 Präsident des Bundesgerichts

    Dr. Peter Füglistaler

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Verkehrspolitik für die Zukunft

    Dr. Peter Füglistaler / Bundesamt für Verkehr

    Die Mobilität wächst ungebremst trotz Klimadebatte. Wie kann die Verkehrspolitik dazu beitragen, die Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung abzudecken und gleichzeitig den CO2-Ausstoss reduzieren. Welche Massnahmen sind denkbar? Welche Massnahmen sind umsetzbar?

    Zur Person

    Dr. Peter Füglistaler, geboren am 24.7.1959, ist seit Juni 2010 Direktor des Bundesamtes für Verkehr (BAV).
    Der öffentliche Verkehr in der Schweiz ist sicher, leistungsfähig, wirtschaftlich und umweltfreundlich. Das BAV ist verantwortlich, die schweizerische Politik im Bereich des öffentlichen Verkehrs umzusetzen und mitzugestalten. Die Fachleute des BAV sind für den Personen- und den Güterverkehr auf der Schiene, die Seilbahnen und Sessellifte, die Busse und die Schiffe zuständig.
    Peter Füglistaler war vor seinem Eintritt ins Bundesamt für Verkehr als Leiter Finanzen und Recht Mitglied der Geschäftsleitung der SBB Infrastruktur, zuvor war er als Generalsekretär der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) verantwortlich für die Führung des Generalsekretariates SBB.

  • Bundesamt für Verkehr
  • Dr. Hans Rentsch

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Wie viel Markt verträgt die Schweiz?

    Dr. Hans Rentsch / Carnot-Cournot-Netzwerk

    Bei der Beurteilung wirtschaftspolitischer Themen gibt es einen empirisch bestätigten Graben zwischen Ökonomen und Nicht-Ökonomen. Ökonomen sind marktfreundlicher und politikskeptischer als die Bevölkerung. Da in der halb-direkten schweizerischem Demokratie die Wahl- und Stimmberechtigten viel mehr Einfluss haben als in anderen Demokratien, ist zu erwarten, dass in der Schweiz Marktlösungen (d.h. Liberalisierungen und Entstaatlichungen) schwieriger zu realisieren sind als in anderen Ländern. Das gilt auch für die Schule und die Bildung, wo der Staat eine dominierende Rolle einnimmt und diese auch weiterhin behalten will.

    Zur Person

    Hans Rentsch (1943) ist promovierter Ökonom (Dr.rer.pol.). Er arbeitete nach dem Studium in verschiedenen Funktionen und Positionen in der Privatwirtschaft, später als Organisations- und Strategieberater für Firmen im In- und Ausland. Ab 1999 war er als Aktionär geschäftsführender Verwaltungsrat, von 2003 bis 2008 Verwaltungsratspräsident der 1998 gegründeten Zürcher Software-Firma Capital-Info.Net AG für Online-Handelssysteme. Parallel dazu leitete Hans Rentsch ab 2001 bis 2008 im Auftrag des Think Tanks Avenir Suisse mehrere Projekte und ist Autor von Buch- und Medienpublikationen zu den Schwerpunktthemen Wirtschaftswachstum und Institutionen, Unternehmenssteuern und Agrarpolitik.
    Seither betätigt sich Hans Rentsch als freier Wirtschaftspublizist und äussert sich unter anderem in verschiedenen Medien und in Referaten aus polit-ökonomischer Sicht zur Klimapolitik und zur Grünen Gentechnik.

    Dr. Henry Goldmann

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Coaching-Kompetenzen im Lehrberuf

    Dr. Henry Goldmann / Lifestyle Design

    Der Begriff Coaching wird als Sammelbegriff für unterschiedliche Beratungsmethoden (Einzelcoaching, Teamcoaching, Projektcoaching) verwendet. Noch wenig bekannt, kann die Anwendung des Coaching-Konzeptes im Bildungsbereich sowohl Lehrenden wie Lernenden einen grossen Nutzen bringen. Daraus ergibt sich die Fragestellung dieser Veranstaltung:

    Wann und für wen ist Coaching nutzbringend in der Gymnasial- und KV-Bildung?

    Die Beantwortung erfolgt anhand folgender Themenbereiche:
    - Endlich eine klare Definition von Coaching im Unterschied zu Unterricht, Mentorat, Praktikumsleitung, Beratung
    - Didactical Coaching, die spezifische Coaching-Technik für Lehrpersonen
    - Life Coaching, die Coaching-Methode mit breitem Rahmen, dabei auch für Fragestellungen von Lehrperson
    - Lerncoaching, die spezielle Version der Förderung von Lernenden durch ihre Lehrperson
    - Die aktuelle Verbreitung von Coaching-Angeboten im Lehrberuf


    Zur Person

    Henry Goldmann bietet in seiner start-up Unternehmung «Lifestyle Design» professionelle Coachings an in drei spezifischen Bereichen (www.hgoldmann.ch. In seiner beruflichen Karriere hat er an der Uni Zürich und an der PHZH angehende Gymnasial- und Berufsschul-Lehrpersonen in Didaktik und Pädagogik ausgebildet. Als Klinischer Psychologe hat er an der KV Zürich Business School Psychologie unterrichtet und die erste schulische Internet-Beratungsplattform www.kv-onlineberatung.ch aufgebaut.

    Claudia Wespi

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Lehrplan 21: Sozio-ökonomische Bildung im Fach WAH

    Claudia Wespi / PH Luzern

    Wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen, gerade auch im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung, ist eine neue Anforderung, die der Lehrplan 21 für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I definiert. Im Fach Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH) werden Lehrpersonen mit neuen Lehrmitteln und der Lernumgebung "Wirtschaft entdecken" unterstützt, die angestrebten Kompetenzen zu erreichen.

    In diesem Themen-Input werden zentrale Fach- und Bildungsanliegen von WAH aufgezeigt. Sie erhalten zudem Einblick, wie drei exemplarische Lehr-Lernangebote zur Kompetenzentwicklung von Schülerinnen und Schülern in der sozio-ökonomischen Bildung auf der Sekundarstufe I beitragen.

    Zur Person

    Funktionen von Claudia Wespi an der PH Luzern
    - Fachleiterin Wirtschaft – Arbeit – Haushalt
    - Dozentin Fachwissenschaft und Fachdidaktik Wirtschaft – Arbeit – Haushalt
    - Mitglied Leitungsteam Studiengang Sekundarstufe l
    - Projektleiterin

  • Informationen zum Lehrplan 21
  • Lehrmittel für Unterricht im Fach WAH
  • Lehrmittel für Unterricht im Fach WAH
  • Informationen zur Lernumgebung
  • Informationen zur Ernst Schmidheiny Stiftung
  • Nicolai Kozakiewicz

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Lehrplan 21: Sozio-ökonomische Bildung im Fach WAH

    Nicolai Kozakiewicz / PH St. Gallen

    Wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen, gerade auch im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung, ist eine neue Anforderung, die der Lehrplan 21 für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I definiert. Im Fach Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH) werden Lehrpersonen mit neuen Lehrmitteln und der Lernumgebung "Wirtschaft entdecken" unterstützt, die angestrebten Kompetenzen zu erreichen.

    In diesem Themen-Input werden zentrale Fach- und Bildungsanliegen von WAH aufgezeigt. Sie erhalten zudem Einblick, wie drei exemplarische Lehr-Lernangebote zur Kompetenzentwicklung von Schülerinnen und Schülern in der sozio-ökonomischen Bildung auf der Sekundarstufe I beitragen.

    Zur Person

    Nicolai Kozakiewicz
    Dozent WAH
    Sekundarstufe I und II

  • Informationen zum Lehrplan 21
  • Lehrmittel für Unterricht im Fach WAH
  • Lehrmittel für Unterricht im Fach WAH
  • Informationen zur Lernumgebung
  • Informationen zur Ernst Schmidheiny Stiftung
  • Prof. Dr. Sabine Seufert

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Digitale Bildung - Kompetenzen in einer zunehmend digitalen Welt?

    Prof. Dr. Sabine Seufert / Institut für Wirtschaftspädagogik IWP-HSG

    Die digitale Transformation manifestiert sich zunehmend auch im Bildungsbereich. Wir unterscheiden mittlerweile zwischen der Digitalisierung 1. Welle (Daten digital erfassen) und Digitalisierung der 2. Welle (Daten verstehen, mittels künstlicher Intelligenz veredeln). In Schulen ist auch eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln, die bei den Lehrpersonen ein Verständnis dafür schafft, worin sich die zweite Welle der Digitalisierung von der ersten unterscheidet, um nicht wieder von einer Welle überrollt zu werden.
    Was bedeutet "digitale Bildung" bzw. welche Kompetenzen sind in einer zunehmend digitalen Welt erforderlich, insbesondere auch aus der Perspektive des Fachbereichs Wirtschaft-Recht-Gesellschaft?

    Zur Person

  • Zur Person
  • Website Institut
  • Dr.  Peter Grünenfelder

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Wie reformfähig ist die politische Schweiz?

    Dr. Peter Grünenfelder / Avenir Suisse

    Die Schweiz belegt in einschlägigen internationalen Rankings zur Wettbewerbsfähigkeit und zur Innovationskraft regelmässig Spitzenplätze. Doch auf zahlreichen politischen Baustellen werden strukturelle und marktwirtschaftliche Erneuerungen nur zaghaft angegangen. Welche Reformen sind notwendig, dass die Schweiz ihren Platz auf dem Podest der wettbewerbsfähigsten Länder weiterhin halten kann?

    Zur Person

    Weitere Links

    Reto Ammann

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Fortschritt im Kontext von VUCA. Trends, Ansprüche in der Schule

    Reto Ammann / SBW Haus des Lernens AG

    Die Schule ist wie andere Branchen auch vernetzt in unserer Welt. Diese ändert sich teilweise rasant. Die Frage ist, wo steht die Schule und wie verhält sie sich. Welche Trends gibt es und wie geht die Schule / das Bildungswesen und wie gehen die einzelnen Schulen damit um.

    Zum Begriff

    VUCA ist ein Akronym für die englischen Begriffe
    - volatility (Volatilität, Unbeständigkeit)
    - uncertainty (Unsicherheit)
    - complexity (Komplexität)
    - ambiguity (Mehrdeutigkeit)

    Es beschreibt schwierige Rahmenbedingungen der Unternehmensführung. Der Begriff entstand in den 1990er Jahren am United States Army War College (USAWC) und diente zunächst dazu, die multilaterale Welt nach dem Ende des Kalten Krieges zu beschreiben. Später breitete der Begriff sich auch in andere Bereiche strategischer Führung und auf andere Arten von Organisationen aus, vom Bildungsbereich bis in die Wirtschaft.
    (Seite „VUCA“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 6. Januar 2020, 11:48 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=VUCA&oldid=195559955, abgerufen: 18. Januar 2020, 14:04 UTC)

    Zur Person

    Ausbildung: lic oec. HSG, Lehrerseminar (neu PHTG)
    Seit 2002: SBW Haus des Lernens
    Seit 2005: VRP/CEO - Mitinhaber
    2012: Gründung Seelab AG / SBW Idea AG
    ab 1.8.14 zurück zur SBW Haus des Lernens AG, VRP/CEO/Inhaber
    www.reto-ammann.ch


    Prof. Dr. Jean-Paul Thommen

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Blinde Flecken der Betriebswirtschaftslehre - und wie bringen wir sie zum Verschwinden?

    Prof. Dr. Jean-Paul Thommen / Universität Zürich

    Die Wirtschaft als Ganzes, aber auch Unternehmen und ihre Arbeitsplätze sind einer grossen Transformation ausgesetzt. Deshalb stellt sich die Frage, ob die klassische Betriebswirtschaftslehre, die adäquaten Theorien und Instrumente hat, um mit dieser Transformation im Zeitalter der Digitalisierung und hohen Komplexität umgehen zu können.

    Zur Person

    Dr. Sandra Hutterli

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Ist unsere Bildung bereit für die digitale Transformation?

    Dr. Sandra Hutterli / SBB

    Die digitale Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft erfordert ein Umdenken in der Bildung. 60% der heutigen Primarschüler lernen einen Beruf, den es heute noch nicht gibt. Die verfügbaren Informationen verdoppeln sich jährlich. Digitale Microlearnings fluten den Bildungsmarkt...

    In diesem Kontext stellt sich die Frage, wie die Bildung auf die richtigen Kompetenzen fokussieren kann, um die aktuell und künftig erforderlichen Fachkräfte sicherzustellen und wie sie Chancen nutzen und Risiken managen kann. Anhand konkreter Beispiele der SBB gehen wir diesen Fragen nach und zeigen Lösungsansätze auf.

    Zur Person

    Sandra Hutterli setzt auf das menschliche Potential für eine erfolgreiche Umsetzung der digitalen Transformation. Ihr Ansatz ist strategisch, innovativ und mit Fokus auf Kompetenzen, Führung & Zusammenarbeit sowie wirtschaftlichen Erfolg.
    Als Leiterin Bildung und Digitale Transformation (fit4future) bei den Schweizerischen Bundesbahnen SBB stellt sie zusammen mit ihrem Team die Kompetenzentwicklung für 33'000 Mitarbeitende in 150 verschiedenen Berufen sicher. In den letzten Jahren haben sie innovative Methoden entwickelt und implementiert, um zukünftige erforderliche Kompetenzen zu antizipieren und das organisatorische Lernen, die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie den Wissenstransfer zu fördern.
    Sanda Hutterli verfügt über langjährige Führungs- und Bildungserfahrung in nationalen und internationalen Institutionen. Sie hat einen Lehrauftrag an der HSG inne und ist als Verwaltungsrätin tätig. Sie doktorierte an den Universitäten Zürich und St.Gallen und absolvierte den TRIUM MBA an der LSE, HEC und NYU.

  • LinkedIn Profil

  • Josef Widmer

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Der Beitrag von Bildung und Forschung für die Innovationsfähigkeit der Schweiz

    Josef Widmer / SBFI

    Bildung, Forschung und Innovation sind in der Schweiz mehrheitlich föderalistisch organisiert. Bund und Kantone arbeiten dabei eng zusammen, so bei der Festlegung gemeinsamer Ziele oder im Hochschulbereich. Auch die Wirtschaft beteiligt sich massgeblich, beispielsweise in der Aus- und Weiterbildung sowie in der Forschung und Innovation. Vor diesem Hintergrund legt der Bundesrat den eidgenössischen Räten alle vier Jahre eine Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation vor. Darin zieht er Bilanz über die laufende Förderperiode und legt die Ziele und Massnahmen für die neue Periode 2021-2024 fest. Diese werden vorgestellt und mit Beispielen illustriert.

    Zur Person

    Josef Widmer (60) ist seit dem 1. Januar 2013 stellvertretender Direktor des Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). In dieser Funktion ist er unter anderem verantwortlich für die Berufs- und Weiterbildung, die allgemeinbildenden Schulen, das Bildungsmonitoring, die Diplomanerkennung sowie sämtliche Ressourcen-Belange des SBFI.
    Vor seinem Wechsel zum Bund führte er während 14 Jahren die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern. Von 2003 bis 2008 wirkte er als Präsident der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK), wo er sich insbesondere für die interkantonale Zusammenarbeit engagierte. Josef Widmer hat in Freiburg i.Ue. studiert, ist Historiker und Gymnasiallehrer. Er verfügt über verschiedene Weiterbildungsabschlüsse, insbesondere in den Bereichen Non Profit Management, Organisationsentwicklung und Business Excellence.

    Prof. Dr. Thomas Jordan

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Herausforderungen für die SNB im aktuellen Umfeld - je nach aktueller Lage werden Titel und Inhalt noch kurzfristig angepasst

    Prof. Dr. Thomas Jordan / SNB

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist seit längerem mit einem schwierigen Umfeld konfrontiert. Auf die Finanzkrise folgte die Krise in der Eurozone. Heute dominieren handelspolitische Spannungen und die Brexit-Verhandlungen die Risikolandschaft.

    In diesem Umfeld war die SNB - wie auch andere Zentralbanken - gezwungen, auch unkonventionelle geldpolitische Massnahmen einzuführen. Zurzeit basiert die Geldpolitik der Nationalbank auf dem Negativzins und ihrer Bereitschaft bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren.

    In seinem Vortrag wird Thomas J. Jordan, Präsident des Direktoriums der Nationalbank, die Geldpolitik der SNB erklären und die Herausforderungen im aktuellen Umfeld beleuchten.

    Zur Person

    Thomas J. Jordan ist Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (SNB).
    Er promovierte 1993 an der Universität Bern zum Dr.rer.pol. Nach einem postdoktoralen Forschungsaufenthalt an der Harvard University trat er 1997 als wissenschaftlicher Berater in die SNB ein. An der Universität Bern wurde er 1998 Privatdozent und 2003 Honorarprofessor. Die Universität Basel verlieh ihm 2017 die Ehrendoktorwürde.
    Der Bundesrat ernannte Thomas J. Jordan 2007 zum Mitglied, 2010 zum Vizepräsidenten und 2012 zum Präsidenten des Direktoriums der SNB.
    Er ist auch Mitglied des Verwaltungsrates der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel und des Steuerungsausschusses des Financial Stability Board (FSB). Er ist Gouverneur des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Schweiz wie auch Chairman der Central Bank Counterfeit Deterrence Group (CBCDG, Zentralbankgruppe für die Fälschungsbekämpfung) der G10.

     Michael Rüegg

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Die richtigen Fragen stellen – Moderation einer Podiumsdiskussion

    Michael Rüegg / Republik

    Zum Begriff

    Bei einer Podiumsdiskussion, Paneldiskussion oder einem Podiumsgespräch kommen Fachleute oder Vertreter von Interessengruppen zum Gespräch vor einer größeren Zuhörerschaft zusammen, um ihre Auffassungen darzustellen und zu vergleichen, und um gemeinsam einen Mehrwert zu erzeugen.
    ...
    Moderator
    Ein Moderator unterstützt die Teilnehmer in der Gesprächsrunde. Er begrüßt die Zuhörer, erklärt einleitend das Thema des Gespräches, den Ablauf und die Regeln, und er stellt die Teilnehmer vor. Er steuert die einzelnen Redebeiträge, greift wichtige Kernsätze auf, fasst zusammen, bremst übereifrige und unterstützt stille Teilnehmer, vermittelt bei Konflikten, behält den Überblick und versucht die Einhaltung der vereinbarten Rede-Zeiten durchzuführen. Er lenkt den Umgang mit dem Thema und bezieht die Zuhörer mit ein. Am Ende fasst er die Erkenntnisse und offenen Punkte zusammen, bedankt sich bei den Teilnehmern und verabschiedet die Zuhörer.

    Zuhörer
    Die Zuhörer haben in der zweiten Hälfte des Podiumsgesprächs meist Gelegenheit, Fragen zu stellen. Fragen werden häufig nicht direkt beantwortet, sondern als Anregung für eine weitere Folge von kurzen Redebeiträgen der Podiumsmitglieder zu dem in der Frage aufgeworfenen Aspekt verwendet. Je nach Größe des Raumes werden die Redebeiträge der Diskussionsteilnehmer mit Mikrofonen oder einer speziellen Diskussionsanlage verstärkt.

    Mit steigender Verbreitung von Smartphone und Tablet erhalten Zuhörer vermehrt die Möglichkeit, ihre Fragen digital ohne die Notwendigkeit eines Redebeitrags zu formulieren. Je nach Art der Veranstaltung wird hierfür ein Microblogging-Dienst oder eine Web-App für digitale Moderation genutzt. Der Moderator erhält digital gestellte Fragen aus dem Publikum über einen Vorschaumonitor. Diese kann er in die laufende Diskussion einflechten, ohne sie durch einen Redebeitrag eines Zuhörers unterbrechen zu lassen.

    Oft wird in der Veranstaltung eine Pause eingeplant, in der die Zuhörer in Pausengesprächen die gehörten Meinungen diskutieren, bewerten und vertiefen. Auch im Anschluss an die Veranstaltung wird oft bei Snacks und Getränken Gelegenheit geboten, das Gehörte zu diskutieren und mit anderen Zuhörern Kontakte zu knüpfen. Manchmal wird vor Beginn zum „Aperitif“ (Stehempfang mit Getränken) eingeladen, damit sich die Zuhörer kennenlernen und auf das Thema einstimmen können. Diese Peergespräche sind wesentlich für den Lernerfolg.
    (Seite „Podiumsdiskussion“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18. Dezember 2019, 15:38 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Podiumsdiskussion&oldid=195015986, abgerufen: 19. Januar 2020, 11:30 UTC)


    Zur Person

    Ursprünglich Werbetexter, Wechsel in die politische Kommunikation als Pressesprecher der Direktion der Justiz und des Innern, Kanton Zürich. Danach Journalist bei der Aargauer Zeitung, Kommunikationsleiter beim Sozialdepartement der Stadt Zürich, Redaktor und Chefredaktor der Republik. Daneben langjähriger Theaterautor.

    Dr. Jean-Philippe Kohl

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Schweizer Klimapolitik - die Sichtweise von Swissmem

    Dr. Jean-Philippe Kohl / Swissmem

    Unbestritten ist, dass die Schweiz die Vorgaben des Pariser Klimaabkommens umzusetzen hat. Aber wie soll das am besten geschehen? Das ist letztlich eine instrumentelle Frage. Hier stehen sich interventionistische und marktwirtschaftliche Ansätze gegenüber. Swissmem spricht sich klar für einen marktwirtschaftlich ausgerichteten Klimaschutz aus, d.h. ja zu Lenkungsabgaben, nein zu Subventionen und Verboten. So wird technischer Fortschritt für einen effektiven Klimaschutz am besten gefördert.

    Zur Person

    Dr. rer. pol., Leiter Wirtschaftspolitik Swissmem, Zürich
    Dozent an der FHNW

    Markus Steiner

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Lehrplan 21: Sozio-ökonomische Bildung im Fach WAH

    Markus Steiner / Ernst Schmidheiny Stiftung

    Wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen, gerade auch im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung, ist eine neue Anforderung, die der Lehrplan 21 für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I definiert. Im Fach Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH) werden Lehrpersonen mit neuen Lehrmitteln und der Lernumgebung "Wirtschaft entdecken" unterstützt, die angestrebten Kompetenzen zu erreichen.

    In diesem Themen-Input werden zentrale Fach- und Bildungsanliegen von WAH aufgezeigt. Sie erhalten zudem Einblick, wie drei exemplarische Lehr-Lernangebote zur Kompetenzentwicklung von Schülerinnen und Schülern in der sozio-ökonomischen Bildung auf der Sekundarstufe I beitragen.

    Zur Person

    Nach dem Betriebsökonomiestudium an der Hochschule Luzern war Markus Steiner rund 10 Jahre in verschiedenen Führungsfunktionen in einem internationalen Detailhandelsunternehmen in den Bereichen Vertrieb und Expansion tätig. Er ist bei der HSS Unternehmens- und Informatikberatung in den Bereichen Nonprofit Management, Public Management und im KMU-Bereich tätig und unterstützt Organisationen in der Konzeption und Umsetzung von Training und Coaching. Er absolvierte eine Weiterbildung im Executive MBA-Programm der Universität Zürich und verfügt über eine Ausbildung in HERMES 5 (Advanced).
    Markus Steiner ist Programmleiter «Wirtschaft entdecken»

  • Informationen zum Lehrplan 21
  • Lehrmittel für Unterricht im Fach WAH
  • Lehrmittel für Unterricht im Fach WAH
  • Informationen zur Lernumgebung
  • Informationen zur Ernst Schmidheiny Stiftung
  • Dr. Daniel Lampart

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Kritische und persönliche Blog-Beiträge zu Wirtschaftsthemen

    Dr. Daniel Lampart / SGB

    Der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB ist die grösste Arbeitnehmerorganisation der Schweiz. In ihm sind 19 Einzelgewerkschaften zusammengeschlossen, die insgesamt rund 370'000 Mitglieder vertreten.
    Das SGB-​Zentralsekretariat besteht aus Fachleuten unterschiedlicher Herkunft. Sie haben in den Gremien beratende Stimme und leisten Grundlagenarbeit in wirtschafts-​, sozial-​ sowie arbeitspolitischen Fragen. Das Sekretariat ist auch verantwortlich für das Lobbying gegenüber Verwaltung, Bundesrat, Parlament und anderen Spitzenverbänden der Wirtschaft, den Parteien und der breiten Öffentlichkeit.
    Daniel Lampart ist Leiter des SGB-Zentralsekretariats und betreut als Chefökonom des SGB die folgenden Dossiers: Löhne und Beschäftigung, Konjunktur und Geldpolitik, Finanzen und Steuerpolitik, Finanzierung Sozialversicherungen, Flankierende Massnahmen zur Personenfreizügigkeit, Allgemeine Wirtschaftspolitik.
    Im Blog Daniel Lampart äussert der Chefökonom des SGB, Daniel Lampart, kritisch seine persönliche Meinung zu Wirtschaftsthemen.


    Zur Person

    Porträt: Der Mindestlohn-Verkäufer (Tagesanzeiger, 23.04.2014)

    Philipp Löpfe

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Ein Green New Deal für die Schweiz

    Philipp Löpfe / watson

    Mich beschäftigt derzeit die Finanzierung eines ökologischen Umbaus von Wirtschaft und Gesellschaft, Stichwort Green New Deal.
    Hier ein Link zu einem meiner Artikel

    Zur Person

    Nach der Matura an der Kantonsschule Sargans studierte Löpfe Anglistik und Ethnologie an der Universität Zürich, wo er 1981 mit dem Lizenziat abschloss. Er besuchte die Ringier-Journalistenschule. 1992 erlangte er den Master of Business Administration an der Universität St. Gallen.
    Löpfe befasst sich mit Wirtschaftsthemen und Politik. Von 1988 bis 1990 war er Chefredaktor des SonntagsBlicks, 1991 bis 1998 war er stellvertretender Chefredaktor der Wirtschaftszeitung Cash und von 1999 bis 2002 Chefredaktor des Tages-Anzeigers. Ab 2006 arbeitete er für das Nachrichtenmagazin Facts. Seit 2014 ist er als Wirtschaftsjournalist bei der Online-Newsplattform watson.ch tätig.

    Dr. Stefan Meierhans

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Von Wasser & Brot

    Dr. Stefan Meierhans / Preisüberwacher

    Wettbewerbliche Überlegungen zu fairen Preisen und einer transparenten Preispolitik - Der Preisüberwacher spricht über seine Tätigkeiten, aktuellen Schwerpunkte sowie Herausforderungen/Erfolge.

    Zur Person

    Stefan Meierhans ist seit dem 1. Oktober 2008 Preisüberwacher. „Monsieur Prix“ ist Jurist. Nach seinem Studium in Basel, Oslo und Uppsala arbeitete er zuerst im Bundesamt für Justiz. Anschliessend wirkte er von 1998 bis 2003 im Stab der Bundesräte Koller und Metzler-Arnold. Zuletzt war Meierhans in der Privatwirtschaft tätig. Er ist Mitglied der CVP und lebt mit seiner Familie in Bern.

    Prof. Dr. Andreas Kellerhals

    Freitag, 08.05.2020, vormittags

    Europapolitik - die wirtschaftliche Sichtweise

    Prof. Dr. Andreas Kellerhals / Universität Zürich

    Rechtliche und wirtschaftliche Beziehungen Schweiz - EU
    ... woher? ... wohin?

    Zur Person

    Walter Regli

    Freitag, 08.05.2020, vor/nachmittags

    Schneller digital mit Swiss21.org

    Walter Regli / Swiss21.org

    Dank einem Paket an kostenloser Business Software unterstützt Sie Swiss21.org, Ihre Geschäftsprozesse zu digitalisieren.
    Sie gewinnen an Speed und Effizienz und können sich auf das wirklich Wichtige konzentrieren: Ihr Unternehmen und Ihre Kunden.

    Zur Person

    Website swiss21


    Olivia Kühni

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Ausgewählte Überlegungen zur Aktualität: Wie arbeitet eine Wirtschaftsjournalistin bei der Republik

    Olivia Kühni / Republik

    Wie übt man als Wirtschaftsjournalistin Machtkritik, ohne unfair zu werden?
    Was sind die drängendsten Themen - und welche werden besonders gern gelesen?
    Einblick in das Denken und Handen einer "Republik"-Autorin.

    Zur Person

    Olivia Kühni ist Wirtschaftsjournalistin und Co-Leiterin des Ressorts Wirtschaft, Tech und Wissenschaft beim Startup "Republik". Sie hat an der Universität St. Gallen, in Lund (Schweden) und in Hamburg studiert.

    Weitere Links

     Julia Erdin

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Neu bei iconomix: Videos mit didaktischem Zusatzmaterial

    Julia Erdin / iconomix

    Videos vermitteln Informationen verdichtet, authentisch und emotional. Videos eignen sich als Einstieg in ein neues Thema oder zur Reduktion komplexer und abstrakter Themen. Ferner regen Videos zu Reflexion und Diskussion an. Doch mit dem Video allein ist es nicht getan: die Einbettung und der Transfer im Anschluss sind entscheidend.

    Im Workshop zeigen wir die neue Rubrik «Videos» von iconomix. Diese enthält von Dritten hergestellte Lernvideos, die durch iconomix didaktisch angereichert werden. Neben einem einfachen Quiz, Vertiefungsaufgaben und Fachtexten zum Thema stehen didaktische Hinweise sowie ein Transskript zur Verfügung.

    Zur Person

    Julia Erdin, lic. rel. int., zuständig für die Deutschschweiz

    Matthias Käch

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Revision des Urheberrechts - was muss ich als Nutzer wissen?

    Matthias Käch / Institut für Geistiges Eigentum

    Mit der Revision des Urheberrechtsgesetzes möchte der Gesetzgeber eine Anpassung an unsere digitale Umwelt vollziehen.
    Welche Neuerungen sind für die Konsumentinnen und Konsumenten relevant?
    Worauf gilt es in Zukunft zu achten und was bleibt gleich?

    Zur Person

    Senior IP-Trainer und Markenexperte
    MAS Brand- und Marketingmanagement
    DAS Immaterialgüterrecht
    Eidg. Fachausweis Ausbilder (in Ausbildung)


    Prof. Dr. Marius Brülhart

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Sollten Vermögen stärker besteuert werden?

    Prof. Dr. Marius Brülhart / Université de Lausanne

    Die Schweiz hat im internationalen Vergleich eine hohe gemessene Vermögensungleichheit. Gleichzeitig haben wir weltweit einmalig hohe Vermögenssteuern. Erbschaftssteuern, Kapitalgewinnsteuern und Unternehmenssteuern jedoch sind verhältnismässig tief. Wie ist der Schweizer Steuer-Mix zu beurteilen? Was sagt die empirische Forschung zu den Auswirkungen verschiedener Steuern auf Vermögen? Welche Rolle spielt der Steuerwettbewerb?

    Zur Person

  • Homepage
  • Kurz-Bio
  •  Urezza Caviezel

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Armut in der Schweiz - was ist zu tun? (zusammen mit Valentin Schnorr)

    Urezza Caviezel / Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

    In der Schweiz sind 675’000 Menschen von Armut betroffen. Gut die Hälfte davon bezieht Sozialhilfe. Diese Menschen haben zu wenig Einkommen, um ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft zu bestreiten. Wer in der Schweiz am sozialen Existenzminimum lebt, befindet sich in einer prekären Lebenslage und kann sich keinen angemessenen Wohnraum leisten, muss auf ärztliche Behandlungen verzichten, ist in der Mobilität eingeschränkt und erlebt Perspektivenlosigkeit, Diskriminierung und Ausschluss aus der Gesellschaft. Besondere Risiken tragen Alleinerziehende, Familien mit Kindern, Menschen mit einem kleinen Bildungsrucksack, einem geringen Einkommen oder gar keiner Erwerbsarbeit.

    Mit unserem Input wollen wir aufzeigen, wie je nach Perspektive Armut unterschiedlich definiert und gemessen wird und welche sozialpolitischen Bestrebungen es gibt, Armut in der Schweiz zu verhindern und reduzieren.

    Zur Person

    MSc Geography
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
    Themenschwerpunkte: Sozialpolitik, Soziale Risiken, Armut, Sozialhilfe, Verschuldung

    Dr. Adina Rom

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Erstaunliche Fakten und neue Methoden zur Bekämpfung der globalen Armut

    Dr. Adina Rom / ETH Zürich

    Wussten Sie, dass sich seit 1990 jeden Tag 137,000 Menschen auf der Welt aus der extremen Armut befreien konnten und sich im gleichen Zeitraum die Kindersterblichkeit halbierte? Im ersten Teil dieses Workshops diskutieren wir erstaunliche Fakten zur Entwicklung der globalen Armut mit anschaulichen Graphiken und Bildern.
    Anschliessend zeige ich anhand von Beispielen, die ich von meiner Arbeit mit Prof. Michael Kremer (Nobelpreisträger 2019) und anderen Ökonominnen und Ökonomen aus Kenia kenne, wie Armut effektiv und wissenschaftlich-fundiert bekämpft werden kann.

    Zur Person

    Dr. Adina Rom ist Executive Director von ETH for Development (ETH4D) und Gründerin und CEO des ETH Spin-Offs Policy Analytis, welches modernste Analysetechniken und Forschungsmethoden nutzt, um die Wirksamkeit und Kosteneffizienz von sozialen Projekten zu verstehen und zu steigern. Sie hat Entwicklungsökonomie an der ETH Zürich, an der Harvard Kennedy School und UC Berkeley studiert und war für die Umsetzung von zahlreichen Studien mit Innovation for Poverty Action (IPA) in Kenia und dem Center for Effective Global Action (CEGA) verantwortlich. Ausserdem hat sie für die Weltbank, die ETH Zürich und für das Poverty Action Lab am Massachusetts Institute for Technology (MIT) Trainings über Wirkungsanalysen geleitet.

    Prof. Dr. Mathias Binswanger

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Wachstumszwang

    Prof. Dr. Mathias Binswanger / Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

    Das stetige Wirtschaftswachstum hat einen materiellen Wohlstand geschaffen, von dem frühere Generationen nur träumen konnten. Doch in neuester Zeit wird es in den wohlhabenden Ländern in Westeuropa, Nordamerika und Japan zunehmend fraglich, ob das Wachstum noch einen Beitrag zum Wohlbefinden der Menschen leistet. Wie Untersuchungen aufzeigen, führt dort weiteres Wirtschaftswachstum nicht mehr dazu, dass die Menschen im Durchschnitt glücklicher oder zufriedener werden. Und andererseits verursacht das Wirtschaftswachstum erhebliche Kollateralschäden in der natürlichen Umwelt. Dies wäre bereits Grund genug, dass Wirtschaftswachstum zu hinterfragen.
    Doch können heutige Wirtschaften längerfristig ohne Wachstum überhaupt funktionieren? Die Antwort lautet: Nein. Der Vortrag zeigt auf, weshalb moderne Wirtschaften auf Wachstum angewiesen sind, selbst wenn die Menschen von sich aus keinen höheren materiellen Wohlstand mehr anstreben. Im heutigen System gibt es nur die Optionen Wachstum oder Schrumpfung.

    Zur Person

  • Homepage von Mathias Binswanger
  • Wikipediaeintrag zu Mathias Binswanger
  • Valentin Schnorr

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Armut in der Schweiz - was ist zu tun? (zusammen mit Urezza Caviezel)

    Valentin Schnorr / Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW

    In der Schweiz sind 675’000 Menschen von Armut betroffen. Gut die Hälfte davon bezieht Sozialhilfe. Diese Menschen haben zu wenig Einkommen, um ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft zu bestreiten. Wer in der Schweiz am sozialen Existenzminimum lebt, befindet sich in einer prekären Lebenslage und kann sich keinen angemessenen Wohnraum leisten, muss auf ärztliche Behandlungen verzichten, ist in der Mobilität eingeschränkt und erlebt Perspektivenlosigkeit, Diskriminierung und Ausschluss aus der Gesellschaft. Besondere Risiken tragen Alleinerziehende, Familien mit Kindern, Menschen mit einem kleinen Bildungsrucksack, einem geringen Einkommen oder gar keiner Erwerbsarbeit.

    Mit unserem Input wollen wir aufzeigen, wie je nach Perspektive Armut unterschiedlich definiert und gemessen wird und welche sozialpolitischen Bestrebungen es gibt, Armut in der Schweiz zu verhindern und reduzieren.

    Zur Person

    Nadja Schildknecht

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Die Bedeutung der Privatwirtschaft für einen kulturellen Grossevent

    Nadja Schildknecht / Zurich Film Festival

    Das Zurich Film Festival (ZFF) findet seit 2005 jährlich ab Ende September in Zürich statt. Im Jahr 2018 verzeichnete es erstmals über 100'000 Besucher.

    Inhaltlicher Hauptfokus ist die Präsentation und Förderung neuer Regietalenten aus der ganzen Welt. In den drei Wettbewerbskategorien sind jeweils erste, zweite und dritte Regiearbeiten zugelassen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entdeckung neuer Talente aus dem deutschsprachigen Raum, welche in einer eigens dafür geschaffenen Wettbewerbssektion präsentiert werden. Sowohl Werke aus den Wettbewerbsreihen als auch von etablierten Filmemachern werden zumeist von den Filmschaffenden persönlich präsentiert. Neben dem Filmprogramm hat sich das Festival auch durch Rahmenprogramme wie etwa die Zurich Master Class oder den internationalen Zurich Summit einen Namen gemacht und wird zunehmend als Treffpunkt der internationalen Filmbranche wahrgenommen. Als Hauptpreis wird an die drei Wettbewerbsgewinner sowie an die Ehrengäste das Goldene Auge vergeben.

    Das ZFF wird von der Zurich Film Festival AG und der Spoundation Motion Picture AG in Kooperation mit lokalen Institutionen und Sponsoren organisiert und arbeitet mit Verleihern und Produzenten aus dem In- und Ausland zusammen. Die Idee stammt von Karl Spoerri, der das Festival gemeinsam mit Nadja Schildknecht und Antoine Monot, Jr. gegründet hat. Spoerri (Künstlerischer und Strategischer Leiter) und Schildknecht (Geschäftsleitung) sind mit Stand von 2018 Co-Direktoren des Festivals. Im April 2019 wurde bekannt, dass 2020 Christian Jungen Nadja Schildknecht und Karl Spoerri als künstlerischer Leiter nachfolgen soll. Mit Januar 2020 soll Christina Hanke Geschäftsführerin der Spoundation Motion Picture AG werden.
    (Seite „Zurich Film Festival“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. Dezember 2019, 14:06 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zurich_Film_Festival&oldid=194983409, abgerufen: 16. Januar 2020, 19:48 UTC)

    Zur Person

    2005 gründete Nadja Schildknecht zusammen mit zwei Geschäftspartnern das Zurich Film Festival, welches sich in kürzester Zeit zu einem international erfolgreichen Festival entwickelt hat (117'000 Besucher, 170 Filme, 130 Events, 200 Partnerschaften mit Sponsoren, 500 Gäste aus dem Ausland etc.). In den letzten 15 Jahren verantwortete Nadja Schildknecht als Geschäftsführerin und Co-Direktorin das gesamte Finanzwesen sowie die Bereiche Sponsoring, Marketing, PR und Event.
    Heute ist die Unternehmerin als Verwaltungsrätin mitverantwortlich für die Strategie und Entwicklung des Zurich Film Festival. Zudem ist sie Verwaltungsrätin in der AG Hallenstadion, Präsidentin des ZFF Supporter Vereins und Vorstandsmitglied des ZFF Donor Vereins. Daneben ist sie Referentin an höheren Wirtschaftsschulen sowie bei Firmen, Verbänden und Organisationen.

    Jürg Grossen

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Politik hautnah

    Jürg Grossen / GLP

    Politik ist für mich ein entscheidendes Mittel, um mich für eine dauerhaft bessere Welt einzusetzen. Die Verbindung von Umwelt und Wirtschaft ist mir am wichtigsten. Nur moderne Formen des Wirtschaftens, der technologischen Entwicklung und des sozialen Lebens können die komplette Zerstörung der Natur verhindern.


    Zur Person

    Prof. Dr. Albert A. Stahel

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Geopolitik vs. Wirtschaftspolitik

    Prof. Dr. Albert A. Stahel / Institut für Militärstrategie Stahel

    Die Finanz- und Wirtschaftswelt nimmt bis heute nicht zur Kenntnis, dass der Hintergrund einer wirksamen Wirtschaftspolitik eine durchdachte Geopolitik ist. Kurzfristig kann die Geopolitik vielleicht vernachlässigt werden, langfristig wirken sich geopolitische Fehlentscheidungen brutal aus. Dafür gibt es genügend historische Beispiele. Das Ziel des Referates ist es, diesen Zusammenhang aufzuzeigen.


    Zur Person

    Prof. Dr. Albert A. Stahel
    Jahrgang 1943, verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und Grossvater von vier Enkelkinder. Von 1980 bis 2006 hauptamtlicher Dozent an der Militärakademie an der ETHZ für Strategische Studien. Ab Wintersemester 1986 bis 2017 Titularprofessor der Universität Zürich für das gleiche Lehr- und Forschungsgebiet. Studienreisen nach China, in die USA, nach Zentralasien, Afghanistan, in den Iran, die Arabische Welt und nach Russland. Die dabei gewonnenen Forschungsergebnisse über Geopolitik und Geostrategie haben ihren Niederschlag in über 500 Beiträgen in internationalen und nationalen Fachzeitschriften gefunden. Des Weiteren wurden Bücher und Bücherbeiträge verfasst. Oktober 2006 bis August 2019 Leiter des Instituts für Strategische Studien in Hausen am Albis. Seit September 2019 Leiter des Institutes für Militärstrategie in Hausen am Albis.
    Institut für Militärstrategie

    Eva Häuselmann

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Mit Anstand zu wirtschaftlichem Erfolg

    Eva Häuselmann / despite GmbH

    Für Führungskräfte in Unternehmen, aber auch für Fachlehrpersonen in Wirtschaft und Recht ist es heute ein Muss, sich mit Fragen nach der persönlichen und unternehmerischen Verantwortung auseinanderzusetzen und zu diesen hochaktuellen Fragen glaubwürdig Stellung zu beziehen. Als Expertin für Organisationsentwicklung mit dem Fokus auf verantwortungsvolle Leadership und der Etablierung einer Unternehmenskultur der Integrität formuliere ich sieben Thesen, welche dazu anregen, die persönliche Haltung, das Führungsverhalten und die Gestaltung der Managementaufgabe zu reflektieren. Meine Modelle bieten einen Orientierungsrahmen und griffigen Leitfaden, um sich über den eigenen Standpunkt klar zu werden und diesen überzeugend zu vertreten.

    Zur Person

    Über Eva Häuselmann
    Website despite GmbH

    Dr. Dietrich Wagner

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Wie Russland vom Partner zum Feind wurde – Betrachtungen des Verhältnisses zwischen Russland und ,dem Westen`

    Dr. Dietrich Wagner / Universität St. Gallen

    Seit dem Zerfall der Sowjetunion hat sich das Verhältnis der westlichen Länder zu Russland immer wieder verändert. Nach anfänglicher Euphorie in den Jahren der Präsidentschaft von Boris Jelzin kühlte das Verhältnis seit Anfang der 2000er Jahre und dem Beginn der Präsidentschaft von Vladimir Putin in Wellenbewegungen stetig ab. Heute wird Russland in Medien, Gesellschaft und Politik häufig als undemokratisch, autokratisch und aggressiv bezeichnet. Dieser Themen-Input will diese Entwicklung nachzeichnen und die Hintergründe beleuchten. Dabei soll auch ganz bewusst die Perspektive Russland dargestellt und erläutert werden, da diese in den westlichen Medien häufig verkürzt oder gar nicht aufgezeigt wird.

    Zur Person

    Simon Chen

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Ab in die Wirtschaft! - der satirische Blick von Aussen

    Simon Chen / Spokenword-Künstler+Kabarettist

    «Spoken Word» ist eine Kunstform, die Literatur & Performance verbindet.
    «Kabarett» ist eine Form der Kleinkunst, in der darstellende Kunst, Lyrik oder Musik oft in Form der Satire oder Polemik miteinander verbunden werden. Kabarett ist in seiner Motivation gesellschaftskritisch, komisch-unterhaltend und/oder künstlerisch-ästhetisch.

    Zur Person

    *1972 in Fribourg, ehemaliger Schauspieler, seit 2007 hauptberuflicher Slampoet, Spokenword-Autor, Moderator und freier Mitarbeiter von Radio SRF (Zytlupe). 2010 erschien seine erste Solo-CD „Solange ihr lacht“. 2013 „Sushi Casanova“ (Buch&CD). 2015 betrat er mit „Meine Rede!“, die Kabarettbühne. Seit Herbst 2018 ist er mit seinem zweiten Programm „Typisch! Kabarett für Einzelfälle“ unterwegs. Lebt in Zürich.
    www.simonchen.ch

    Prof. Dr. Gabrielle Wanzenried

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Diversity als Chance: Fakten, Kontroversen und Handlungsempfehlungen für die Praxis

    Prof. Dr. Gabrielle Wanzenried / Haute École d'Ingénierie et de Gestion du Canton de Vaud

    Zum Begriff

    Diversität ist ein Konzept der Soziologie und Sozialpsychologie, das im deutschsprachigen Raum analog zum im englischen Sprachraum verwendeten Begriff Diversity für die Unterscheidung und Anerkennung von Gruppen- und individuellen Merkmalen benutzt wird. Häufig wird der Begriff Vielfalt anstelle von Diversität benutzt. Diversität von Personen – sofern auch rechtlich relevant – wird klassischerweise auf folgenden Ebenen betrachtet: Kultur (Ethnie), Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Behinderung, Religion (Weltanschauung). Weniger ins Auge fallen eine große Zahl weiterer sozialisationsbedingter und kultureller Unterschiede wie Arbeitsstil, Wahrnehmungsmuster, Dialekt usw., die die kulturelle Vielfalt weiter erhöhen und kontextabhängig ebenfalls der Aufmerksamkeit und ggf. der sozialen Anerkennung bedürfen. In diesem soziologischen Framing spielt die individuelle Diversität genetisch vererbter Unterschiede eine untergeordnete Rolle zugunsten dem Konzept der kollektiven Identitäten (engl. nature versus nurture).
    (Seite „Diversität (Soziologie)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18. Oktober 2019, 07:36 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diversit%C3%A4t_(Soziologie)&oldid=193227140, abgerufen: 17. Januar 2020, 21:14 UTC)

    Zur Person

     Eva Jaisli

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Leadership stärkt Agilität und Resilienz

    Eva Jaisli / PB Swisstools

    Mit einem strategischen Kompass und wertorientierter Zusammenarbeit begegnen wir der zunehmenden Volatilität in Wirtschaft und Politik.

    Zur Person

    Eva Jaisli ist Vizepräsidentin von Swissmem und Swiss Global Enterprise. Sie ist Mitglied in verschiedenen Verwaltungsräten und Stiftungen.
    Webseite PB Swiss Tools

     Nick Zepf

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Klimaneutrale Schweiz 2050 – Herausforderungen und Lösungsansätze für die Stromversorgung

    Nick Zepf / Axpo

    Die Weltgemeinschaft hat mit dem Pariser Abkommen entschieden, die Erderwärmung auf klar unter 2 Grad zu begrenzen. Was trägt die Schweiz dazu bei? Wo steht die Schweiz heute und was heisst dies für die Stromversorgung der Zukunft? Ist die Energiestrategie 2050 das richtige Mittel oder braucht es Anpassungen? Welches sind die zentralen Herausforderungen und welche Lösungsansätze gibt es?

    Zur Person

    Nick Zepf ist seit 2001 Leiter Corporate Development bei Axpo und in dieser Funktion verantwortlich für den Strategieprozess im Konzern. Er ist zudem Präsident der Kommission Energiewirtschaft des Verbandes Schweizerischer Elektrizitätsunternehmungen (VSE) und Co-Autor mehrerer Energieperspektiven. Davor war er in der chemischen Industrie in der Schweiz und im Ausland in den Bereichen Marketing und Strategie tätig. Er ist Maschinen- und Betriebsingenieur ETH.

    https://www.linkedin.com/in/nick-zepf-549a9996/


     Priska Fuchs

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Digitalisierung im Unterricht, hands-on! (zusammen mit Toni Camenzind)

    Priska Fuchs / TeachOz

    KISS (Keep it Simple and Smart) digitale Transformation: Wie man in Zeiten der Digitalisierung gute Lernprojekte gestalten und diese auch mit anderen teilen kann. Wir stellen den aufgabendidaktischen Kompass vor und zeigen unter anderem praktische Beispiele auf www.teachoz.io, einer Non-Profit-Plattform für Unterrichtsprojekte für das 21. Jahrhundert.

    Chris Jenny

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Youngpreneurs

    Chris Jenny / Impact Hub Bern

    Das Youngpreneurs-Wahlfach ist das erste gymnasienübergreifende Wahlfach und umfasst im dritten Jahr sämtliche stadtberner Gymnasien. WIe lassen sich junge Menschen möglichst früh für das Thema Entrepreneurship begeistern? Das Youngpreneurs gibt den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, während 8 Monaten in 16 Modulen ein Startup von der Ideengenerierung bis zum finalen Pitch vor einer hochkarätigen Jury mit modernsten Methoden (u.a. Lean Methodology, Design Thinking, Business Model Canvas) zu entwicklen.

    Zur Person

  • www.bern.impacthub.net
  • www.youngpreneurs.ch
  • www.impacthub.ch
  • Dr. Felix Sager

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    machs-eifach.ch

    Dr. Felix Sager / Kantonales Steueramt St. Gallen

    Jedes Jahr füllen im Kanton St.Gallen über 1000 junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren ihre Steuererklärung nicht aus. Das Steueramt veranlagt diese Personen nach Ermessen. Das bedeutet, dass das Steueramt die Steuerbelastung schätzt. Ermessensveranlagungen sind mit Mahnungen und Bussen verbunden.

    Deshalb hat das Kantonale Steueramt St.Gallen die Website «www.machs-eifach.ch» geschaffen. Auf der Website finden Jugendliche, junge Erwachsene und weitere Interessierte wie Lehrpersonen oder Eltern die wichtigsten Anleitungen zur Steuererklärung in Videobotschaften. Ausserdem haben die jungen Erwachsenen die Möglichkeit, via Chat mit Steuerfachleuten des Kantons und der Gemeinden direkt in Kontakt zu treten und diesen spezifische Fragen zu stellen. Die Steuerfachleute sind per Chat-Funktion als Pilotversuch werktags auch abends von 19 bis 22 Uhr und an den Wochenenden jeweils von 14 bis 20 Uhr erreichbar. Damit orientiert sich das Steueramt noch konsequenter an den zeitlichen Verfügbarkeiten der Kundinnen und Kunden.

    Mit der neuen Website für junge Steuerpflichtige und dem Chat-Angebot möchte das Steueramt erreichen, dass die jungen Steuerpflichtigen ihre Steuererklärung fristgerecht und korrekt ausfüllen. Zudem erhalten Lehrkräfte mit der Website ein Tool und Informationen für das Thema Steuern in ihrem Unterricht.

    Zur Person

    - seit 1. Januar 2011 Leiter Kantonales Steueramt St.Gallen
    - seit Herbst 2014 Mitglied des Vorstands der Schweizerischen Steuerkonferenz
    - seit 1. Januar 2018 Präsident des Ressorts Informatik der Schweizerischen Steuerkonferenz
    - Dr. iur., eidg. dipl. Steuerexperte
    - Lehrauftrag an der Universität St.Gallen zur Lehrveranstaltung St.Gallisches Steuerrecht im Rahmen der Anwaltsausbildung

    Prof. Dr. Kurt Schmidheiny

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Die globale Besteuerung von Gewinnen.

    Prof. Dr. Kurt Schmidheiny / Universität Basel

    Gewinne von global agierenden Unternehmen werden bisher im Land des Hauptsitzes und in den Ländern mit Tochergesellschaften versteuert. Geschickte Gewinnverschiebungen erlauben es diesen Unternehmen heute, ihre Gewinne zu einem grossen Teil in Ländern mit sehr tiefen Steuersätzen zu versteuern. Davon profitiert auch die Schweiz. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) möchte deshalb das System der internationalen Gewinnbesteuerung reformieren. Mit grossen Auswirkungen auf die Schweiz.

    Zur Person

    Dr. Eric Scheidegger

    Freitag, 08.05.2020, nachmittags

    Erfolgreiche Schweiz oder: Wie man sich mit Zuversicht dem Strukturwandel anpasst

    Dr. Eric Scheidegger / SECO

    Die Schweiz blickt auf ein halbes Jahrhundert erfolgreicher Anpassung an den stetigen Strukturwandel. Es ist kein Zufall, dass unser Wirtschaftsstandort heute einen internationalen Spitzenplatz einnimmt. Grund genug, um zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.

    Zur Person

    Dr. Eric Scheidegger, Botschafter, Stv. Direktor des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO und Leiter Direktion für Wirtschaftspolitik

    Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Basel folgte für Dr. Eric Scheidegger eine Assistenz- und Forschungsstelle am Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum der Universität Basel. Im Rahmen seiner Dissertation standen Fragen der Wettbewerbs- und Aussenwirtschaftstheorie sowie ökonomische Auswirkungen der europäischen Integration im Vordergrund.
    1994 trat Eric Scheidegger der Wirtschaftsredaktion der "Neue Zürcher Zeitung" bei und war von 1995 - 1998 als Wirtschaftskorrespondent in Wien tätig.
    Als wirtschaftspolitischer Berater von Bundesrat Pascal Couchepin arbeitete Eric Scheidegger ab 1998 während vier Jahren im Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement EVD [Ab 1. Januar 2013, Eidg. Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF].
    Ab 2002 verantwortete er im Staatssekretariat für Wirtschaft SECO als Leiter der Direktion für Standortförderung die KMU-Politik, die Tourismuspolitik, die Regionalpolitik sowie die Exportförderung des Bundes. Seit Februar 2012 leitet Eric Scheidegger die Direktion für Wirtschaftspolitik. In dieser Funktion zeichnet er auf Stufe Bund unter anderem verantwortlich für die Konjunkturbeobachtung, die Wachstums- und Wettbewerbspolitik, die Arbeitsmarktanalyse sowie die Analyse der Regulierungspolitik.

    Unsere «Leading Partner»

    Unsere «Bildungs- und Dienstleistungspartner»

    Unsere «Paten der Schulklassen»

    Unsere «Gönner»